Magdeburg (nrc) l Die Handballer der SG Lok Schönebeck haben sich würdig aus der Verbandsliga-Saison verabschiedet. Sie gewannen ihr letztes Spiel beim TuS Magdeburg-Neustadt mit 32:24 (15:10) und dürfen sich nun über den dritten Tabellenplatz freuen.

"Wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir am Ende Dritter werden, hätte ich ihm geantwortet, bis dahin ist es ein langer Weg", sagte Lok-Trainer Henning Stapf. "Aber die Mannschaft hat sich gut entwickelt und wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein." Aber Stapf wäre nicht Trainer, wenn er nicht noch etwas Kritisches hinzuzufügen hätte. "Platz zwei wäre auch möglich gewesen."

Kritische Worte fand er dagegen kaum für das Auftreten seiner Schützlinge in Magdeburg. "Wir kamen gut ins Spiel, waren in Angriff und Deckung sofort präsent." Kurz vor und nach der Pause leistete sich Schönebeck allerdings eine Schwächephase. Stapf stellte in der Deckung von 6-0 auf 5-1 um, was allerdings nicht fruchten wollte. "Robert Knörich hat uns in dieser Zeit im Spiel gehalten", lobte Stapf den Lok-Keeper.

Er wechselte in der Folgezeit zurück auf die 6-0-Deckung und allmählich lief das Schönebecker Spiel wieder. Großer Unmut machte sich dagegen über eine Entscheidungen der Unparteiischen breit, was allerdings nicht verwunderlich war. Lok kassierte acht Zeitstrafen, TuS dagegen nur drei. "Wir standen zuweilen nur mit drei Mann auf der Platte. Das hat unser System sehr durcheinander gebracht." Der 32:24-Erfolg war aber letztlich nicht mehr in Gefahr.

Schönebeck: Knörich - Schulz, Bauer (3), Kazmierowski (4), Mattissek (3), Riedel (1), Blumenthal, Krause (10),Schröder (9), Warschkau (2), Prokop (2)

Siebenmeter: Magdeburg 10/6 - Schönebeck 7/6; Zeitstrafen: Magdeburg 3 - Schönebeck 8