Leichtathletik l Halle (grö/chj) Zehn junge Gaensefurther Leichtathleten bestritten in Halle ihren letzten Wettkampf der Hallensaison. Die LG Merseburg richtete die Veranstaltung bereits zum 18. Mal unter optimalen Bedingungen.

Die jüngste Teilnehmerin der Gaensefurther war Lena Nowaczek (W 7), die mit zwei vierten Plätzen im 50-Meter-Lauf (9,79 Sekunden) - neue persönliche Bestezeit (PB) - und im 600-Meter-Lauf (2:44,67 Minuten) nur knapp das Podest verpasste. Im Weitsprung erreichte sie mit 2,46 Metern Platz fünf.

Obwohl die vier achtjährigen Mädchen Michelle Otto, Fabienne Sämisch, Laura Otto und Nina Ritter mit guten Leistungen aufwarteten, gelang es nur Michelle mit zwei Silberplatzierungen im 50-Meter-Lauf (8,51 Sekunden) und 3,40 Meter im Weitsprung (PB) auf das Podest. Dramatisch und spannend zugleich gestaltete sich für sie der Lauf über 600 Meter. An aussichtsreicher Position liegend wurde sie von einer Konkurrentin mit den Dornen ihrer Spikes am Bein verletzt. Nachdem sie einen heftigen Schmerz verspürte, fiel sie um einige Plätze zurück, biss aber die Zähne zusammen und kämpfte sich noch auf Platz drei vor. Am Ende kam sogar noch eine gute persönliche Bestzeit von 2:26,77 Minuten für sie heraus.

Laura verpasste, wie schon so oft, mit 8,94 Sekunden über 50 Meter als Fünfte das Podest nur knapp. Im Weitsprung gelang ihr eine PB von 3,09 Metern (6.) genau wie im 600-Meter-Lauf mit 2:28,86 Minuten (5.). Mit Platz vier und 3,15 Metern im Weitsprung erreichte Nina ihre beste Tagesplatzierung. Über 50 Meter konnte sie ihre Vorlaufzeit im Endlauf nicht wiederholen und wurde mit 9,26 Sekunden Siebte. Trotz PB über 600 Meter von 2:34,50 Minuten wies das Wettkampfprotokoll nur Platz acht aus. Anfangs vor Teamkollegin Fabienne liegend, hatte diese den längeren Atem und Nina musste ihr den Vortritt lassen. Mit 2:33,56 Minuten konnte sich Fabienne über Platz sieben freuen. Im 50-Meter-Lauf (9,57 Sekunden) und im Weitsprung (2,41 Meter) ordnete sie sich im hinteren Mittelfeld ein.

Alina Bohndorf (W 12), die mit ihren Erfolgen im Sprint schon oft von sich reden machte, erreichte im 60-Meter-Lauf mit 8,87 Sekunden das Finale. Hier konnte sie sich jedoch nicht weiter steigern und wurde mit 8,94 Sekunden Sechste. Mit 3,66 Metern im Weitsprung sprang für sie ein Platz im Mittelfeld heraus. Die gleichaltrige Celine Ladehoff packte den Einzug in den Endlauf über 50 Meter nicht, erreichte aber über 800 Meter als Dritte ihres Zeitvorlaufes eine ansprechende Zeit (2:58,77 Minuten). In der Endabrechnung landete sie dann auf Platz neun. Bei ihrem Kugelstoß-Debüt erreichte sie mit 5,54 Meter Platz 17.

Nele Schlüter startete in Altersklasse W 13. Mit 9,13 Sekunden über 60 Meter und 4,01 Meter im Weitsprung kam sie nicht in die Nähe der Medaillenränge. Lukas Ladehoff (M 8) stellte im Weitsprung und im 600-Meter-Lauf persönliche Bestleistungen auf (2,66 Meter/2:26,49 Minuten). Auf das Podest schaffte er es aber nicht.

Nach längerer Verletzungspause meldete sich Marek Kadereit (M 12) zurück. Er erreichte trotz Trainingsrückstand im 60-Meter-Lauf 9,22 Sekunden. Stolz kann er auf sein Abschneiden bei seinem Kugelstoßdebüt sein, das er mit 7,91 Metern und Platz fünf unter 15 Teilnehmern beendete.