Es war ein erfolgreicher Spieltag für die Nachwuchs-Handballer des HV Rot-Weiss Staßfurt. Die B-Jugend setzte sich in der Sachsen-Anhalt-Liga mit 22:19 (12:12) gegen den SC Magdeburg durch. Außerdem feierten sowohl die D- als auch die E-Jugend einen Kantersieg.

Magdeburg/Calbe/Schönebeck l Staßfurts E-Jugend zwang die SG Lok Schönebeck mit 28:14 (11:5) deutlich in die Knie. Bereits im Hinspiel wurde mit 25:10 die rot-weisse Überlegenheit demonstriert. Mit diesem Derbyerfolg zogen die Nachwuchshandballer von der Bode punktgleich mit den Schönebeckern, beide Teams haben nun 16 Zähler auf dem Konto. Doch aufgrund der positiven direkten Vergleiche verdrängte der HVS Lok auf Rang acht der Bezirksliga.

Bezirksliga, mJD

TSG Calbe II -

HV Staßfurt 11:29 (4:17)

Eigentlich war bereits zur Halbzeit alles klar. Die Staßfurter waren in der Vorwärtsbewegung kaum zu stoppen, die körperliche Überlegenheit war deutlich zu spüren. Die größten Profiteure davon waren Markus Trinh und Julius Halasz, die mit jeweils acht Treffern die erfolgreichsten Werfer der Partie waren. Der Staßfurter Auswärtserfolg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

HV Staßfurt: Jonathan Weber - Denis Raisch, Juliusz Halasz (8), Tom Zirnstein (3), Fabian Rübenack (3), Jonathan Schmidt (3/1), Markus Trinh (8), Tiemo Koch (1), Constantin Schmidt (1), Piet Bringmann

Siebenmeter: Calbe II 2/1 - HVS 2/1; Zeitstrafen: Calbe II 0 - HVS 4

Sachsen-Anhalt-Liga, mJB

SC Magdeburg -

HV Staßfurt 19:22 (12:12)

Bereits das Hinspiel konnten die Staßfurter mit 19:17 gegen die C-Jugend der Magdeburger nur knapp gewinnen. So war es nicht überraschend, dass auch das Rückspiel eng ausging. "Wir wussten um die gegnerischen Stärken, vor allem um ihre schnelle Mitte", erklärte Trainer Steffen Panzer, der durch Tobias Ortmann aus der ersten Männermannschaft unterstützt wurde.

Der Start verlief aus Staßfurter Sicht gut. Steve Ilgenstein nutzte einen Magdeburger Ballverlust und erzielte den ersten Treffer der Partie. Der HVS legte weiter vor, ging über die Zwischenstation von 8:4 mit 9:6 in Führung. "Bis dahin haben wir die Angriffe diszipliniert vorgetragen", blickte Panzer zurück. Doch plötzlich war der Wurm drin. Es folgten zehn torlose Minuten für den HVS. "Es wurde zu früh abgeschlossen und in der Deckung haben wir körperlich abgebaut." Passenderweise fand sogar ein Siebenmeter nicht sein Ziel. Die Magdeburger bestraften die Schwächephase, sodass es mit 12:12 in die Kabinen ging.

"In der Pause bin ich direkt geworden, hab die Schwächen angesprochen. Dann sind Tobias und ich aus der Kabine gegangen, damit sich das Team untereinander pushen konnte", beschrieb Panzer seine Taktik. Dies zeigte Wirkung, der HVS fand zurück in die Spur, tatkräftig unterstützt durch Erik Stein im Tor und vielen mitgereisten Zuschauern - "unserem achten Mann", lobte der Coach. Am Ende setzten sich die Staßfurter 22:19 durch, verbleiben jedoch auf Rang vier, punktgleich mit dem SV Irxleben.

HV Staßfurt: Erik Stein, Tobias Trostdorf - Tobias Lerch, Steve Ilgenstein (8), Jannik Starosta (4), Toni Fanselow (4), Paul Hoffmann (1), Julian Nüssel, Maximilian Görk, Tobias Kunkel (4), Moritz Wilke (1), Fabian Mertens, Kevin Tacke

Siebenmeter: SCM 3/2 - HVS 1/0; Zeitstrafen: SCM 1 - HVS 3