Schönebeck (grö/chj) l Für sieben Nachwuchs-Leichtathleten der Gaensefurther Sportbewegung stand das Bahneröffnungs-Sportfest in Schönebeck auf dem Programm. Besonders machten die beiden zwölfjährigen Jungen Marek Kadereit und Robin Dietrich auf sich aufmerksam.

Marek, bis vor kurzem noch verletzungsbedingt zur Zwangspause verurteilt, erlebt im Moment eine wahre Leistungsexplosion. So konnte er im Speerwurf das Gerät mit 31,46 Metern ganze sechs Meter weiter werfen als bisher und auch die Kugel landete 50 Zentimeter weiter als sonst. Selbst seine gute 75-Meter-Zeit von Wolmirstedt war keine Eintagsfliege, denn sie wurde erneut um 0,42 Sekunden unterboten. Seine drei Starts brachten ihm dreimal Platz eins ein.

Marek kam beim 75-Meter-Lauf hinter Robin ins Ziel, der diese Distanz erstmalig im Freien bei einem Wettbewerb absolvierte. Für ihn ging es um eine neue Standortbestimmung, denn er war durch Schmerzen im Bein bisher häufig gehandicapt. Diesmal war er gänzlich beschwerdefrei und konnte sich richtig ins Zeug legen. 4,37 Meter im Weitsprung mit neuer persönlicher Bestzeit (PB) bedeutete Platz eins. Sein Resultat von 1,40 Meter im Hochsprung war ebenfalls spitze. Da er einen Versuch mehr brauchte als sein Konkurrent mit gleicher Höhe, musste er sich jedoch mit Platz zwei begnügen.

Elicia Vetter (W 12) stellte eine neue PB im 75-Meter-Lauf auf. Zu einem vorderen Platz reichte es allerdings wie auch im Weitsprung nicht. Anders dagegen Celine Ladehoff (W 12): Sie konnte sich über Platz drei im Kugelstoßen mit PB sowie im 2000-Meter-Lauf freuen.

Für die jüngeren Teilnehmer Lukas Ladehoff (M 8), Nina Ritter (W 8) und Pia Horlamus (W 11) stand der Dreikampf und der Mittelstreckenlauf auf dem Programm. Pia, die in dieser Freiluftsaison bisher noch nicht in das Wettkampfgeschehen eingegriffen hatte, konnte sich in allen Disziplinen über neue persönliche Bestleistungen freuen. 1188 Punkte im Dreikampf bedeuteten am Ende Platz sieben. Im abschließenden 800-Meter-Lauf stellte sie ihre Ausdauerstärke unter Beweis. Nachdem sie schnell die Führung übernommen hatte und diese bis zum Ziel nicht mehr abgab, siegte sie souverän in 2:50,34 Minuten.

Lukas wurde sowohl im Dreikampf als auch über die 1000 Meter Fünfter. Nina baute ihre Bestmarken im 50-Meter-Lauf, im Ballweitwurf und im Dreikampf aus. Obwohl ihre Leistung im Ballwurf von 21,92 Meter einzeln den zweiten Platz ergeben hätte, das schwache Resultat im Weitsprung aber nicht kompensiert werden konnte, ergab der Dreikampf insgesamt Platz sechs. Im 800-Meter-Lauf wurde sie Vierte.