Als Vorletzter der Fußball-Landesliga empfängt der SV Förderstedt heute ab 15 Uhr den VfB Ottersleben (5.). Auf dem Papier scheinen die Fronten geklärt zu sein. Auch die Erinnerungen an die abgelaufene Spielzeit lässt Böses erahnen.

Förderstedt l "Wir haben keine positiven Erinnerungen an den VfB", sagt Jens Liensdorf, Trainer der Förderstedter. Nach gutem Start in der Aufstiegssaison holte Ottersleben den SVF unsanft auf den Boden der Tatsachen und feierte einen 8:2-Auswärtssieg. Mit vier Treffern entpupte sich Patrick Podehl als Förderstedter Albtraum. Im Rückspiel setzte sich der VfB Minuten durch.

Nicht zuletzt aufgrund der beiden zurückliegenden Aufeinandertreffer hat Liensdorf großen Respekt. "Ottersleben ist ein gestandener Landesligist und steht auch in dieser Saison nicht unverdient so weit oben." Mit Fabian Falkenberg verstärkte sich der Gegner zusätzlich. Er lief in der Verbandsliga für den Schönebecker SC auf. Doch die geklärten Fronten können durchaus zum Fördestedter Vorteil werden. Denn: "Der VfB wird eine harte Nuss, aber der Druck liegt nicht bei uns."

Ein weiterer Vorteil könnte die Personallage der Gäste werden. Denn mit Tom Hufmüller (Urlaub), Max Stockhaus (Gelb-Rot) und Lukas Prenzer (5. Gelbe) fallen gleich drei Otterslebener Defensivakteure aus. "Genau da müssen wir ansetzen", fordert Liensdorf. Neben der Offensive wird aber insbesondere die Abwehr gefragt sein. "Patrick Podehl und Matthias Dieterichs sind zwei echte Granaten. Sie wissen ganz genau, wo das Tor steht." Zusammen erzielten beide in der abgelaufenen Saison 38 Treffer. "Auf die beiden müssen wir das Hauptaugenmerk richten."

Zudem soll das Schönspielen vermieden werden. Zuletzt war der SVF oft überlegen, gewann aber nicht. "Wir müssen endlich punkten und uns selbst beweisen, dass wir auch so einen Gegner schlagen können." So entgegnet man bösen Erinnerungen.

Es fehlen: Tim Tappenbeck, Patrick Stockmann (beide privat), Marc Burdack (fraglich)

Vorsaison: 2:8 und 2:3; SR: Sven Tuchen (Kleinmühlingen/Z.)