Borne (chj) l Mit der Roten Laterne im Gepäck reisen die Handballer des SV Germania Borne morgen in die Landeshauptstadt. Dort erwartet sie ab 16 Uhr der BSV Magdeburg zum 5. Spieltag der Sachsen-Anhalt-Liga.

Wer nun denkt, dass angesichts von null Punkten in Borne panisch Krisen ausgerufen werden, der irrt. "Wir wussten bereits vor der Saison, dass diese Situation eintreten wird", sagt Torhüter Bastian Krautwald. "Es bringt nicht viel, wenn wir auf die Tabelle schauen und uns verrückt machen. Wir wissen damit umzugehen."

Statt sich den Kopf zu zerbrechen, wollen die Borner lieber die Fortschritte in den Fokus nehmen und weiter an diesen feilen. Zuletzt lief es in der Abwehr bereits ordentlich. "Gegen Wittenberg hat man eine Verbesserung der Defensive gesehen. Die Jungs haben ordentlich zugepackt und eine echt gute Arbeit abgeliefert", lobt Krautwald seine Vordermänner.

Nachholbedarf gibt es hingegen in der Offensive. Der Abgang der beiden treffsichersten Akteure wirkt nach. Und dass nun auch noch Steffen Halfpap auszufallen droht, erschwert den Gang nach vorn weiterhin. Doch auch hier gibt Krautwald Entwarnung und verweist darauf, dass die Neuen, die hauptsächlich aus der eigenen Reserve kamen, sich noch gewöhnen müssen - "und das war in vier Spielen bisher nicht zu erreichen".

Sowohl hinten als auch vorn befindet sich die Germania also noch in der Entwicklung, die trotz vier Niederlagen voranschreitet. "Unser Ziel ist es jetzt, dass wir unsere guten Leistungen, die wir in fast jedem Spiel periodisch erbracht haben, nun auch in Zählbares umwandeln", so Krautwald. Einfach wird es in Magdeburg jedoch nicht. "Uns erwartet ein schwer einzuschätzender Gegner. Aber wir werden alles dafür tun, dass wir nun die ersten Punkte der Saison holen."