Salzlandkreis (hla). Mit dem Heimsieg im Spitzenspiel konnte Gerbitz den Titelkampf in der Südstaffel der Fußball-Kreisliga wieder offener gestalten, er ist aber weiter unter Zugzwang. Kein Glück brachte Güsten der Ausweichplatz in Warmsdorf gegen eine clevere Lok-Reserve und für Gatersleben ist der Punktgewinn wohl zu wenig. Bebitz kam erneut gewaltig unter die Räder. So können Neuborna und die Lok-Reserve wohl schon für ein weiteres Kreisligajahr planen.

ESV Güsten -

Lok Aschersleben II 0:4 (0:2)

Der Gastgeber begann stark und bestimmte zunächst das Geschehen. Er nutzte aber gute Chancen nicht zur Führung und baute so den Gegner auf, der immer selbstbewusster wurde. Das Gästespiel war technisch einfach besser. Güsten schlug dagegen oft planlos die Bälle in den Raum. Dagegen hatten die Gäste in vielen Zweikämpfen einfach Schnelligkeitsvorteile und kamen völlig verdient zur Pausenführung. In der zweiten Hälfte wollte der Gastgeber die Wende. Er war auch bemüht, jedoch im Angriff zu harm- und planlos, um die sichere Gästeabwehr in Gefahr zu bringen. Mehr als ein Pfostentreffer sprang nicht heraus. Die Lok-Reserve spielte ihr Konzept locker herunter und nutzte seine Freiräume durch Konter zu weiteren Treffern.

Tore: 0:1, 0:2 Denny Benzin (43., 45.), 0:3 Sebastian Weber (78.), 0:4 Sebastian Fischer (86.); SR: H. Lampe (Staßfurt), ZS: 20; Rot: Hüseyin Özden (Güsten, 89.)

Jahn Gerbitz -

Froser SV Anhalt 2:1 (1:0)

Der Spitzenreiter begann schwungvoll und hatte die Führung auf dem Fuß. Doch der erste Jahn-Angriff brachte dann überraschend die Führung. Der Gast ließ sich aber nicht von seinem Konzept abbringen und hatte optisch mehr vom Spiel. Jedoch konnten sich die FSVA-Angreifer kaum gegen die stabile Jahn-Abwehr durchsetzen. Mit seinen gut aufgezogenen Kontern hatte der Gastgeber sogar die besseren Chancen. Nach dem Wechsel trat Gerbitz selbstbewusster auf und verschaffte sich so Feldvorteile. Damit wurde es nun ein echtes Spitzenspiel, weil der Gast nicht verlieren wollte. So war das schnelle FSVA-Umkehrspiel stets gefährlich. Das 2:0 drückte dann auch die Spielanteile in Zahlen aus. Dennoch gab sich der Gast, trotz Unterzahl, nicht auf und kämpfte verbissen. Nach dem Anschlusstreffer der Gäste lag der Ausgleich gar mehrfach in der Luft, weil zahlreichen Jahn-Akteure die Luft ausging. Aber da hatte der Gastgeber nun das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.

Tore: 1:0 Mathias Krug (6.), 2:0 Jefferey Focke (FE, 70.), 2:1 Daniel Marrucha (86.); SR: Butscheck (Pömmelte), ZS: 110; Rot: Sven Ottenroth (Frose, 78.)

Saxonia Gatersleben -

Eintracht Peißen 1:1 (0:1)

Der Gastgeber übernahm sofort die Regie und beeindruckte damit den Gegner sichtlich. Jedoch wurden gute Chancen nicht genutzt. Mit seinem ersten Konter kam der Gast, wie aus heiteren Himmel, zur Führung. So entwickelte sich bis zur Pause nun ein Spiel zwischen den Strafräumen, mit kaum nennenswerten Torszenen. Nach Wiederanstoß startete Gatersleben einen Sturmlauf, bei dem der Gast kaum aus seiner Hälfte kam. Jedoch vergab der Gastgeber erneut hochkarätige Chancen (Arendt). Auch nach dem Ausgleich blieb es beim Anrennen von Saxonia, wozu dann noch Pech kam (dreimal Pfosten). Der Gast versuchte es mit Konterfußball, der jedoch früh verpuffte. Er kam trotzdem zum glücklichen Punktgewinn.

Tore: 0:1 Ronny Wagner (13.), 1:1 David Arendt (72.); SR: Meiners (Groß Börnecke), ZS: 33

Einheit Bernburg -

SV Freckleben 2:1 (0:0)

Es war über weite Strecken ein verteiltes Spiel auf recht schwachem Niveau. Trotz der frühen Reduzierung der Gäste konnte das Einheit-Team daraus kaum Kapital schlagen. Zwar war der Gastgeber spielerisch besser, scheiterte aber oft an der Kampfkraft des SVF. Nach der Einheit-Führung kam dann doch mehr Bewegung in ein recht statisches Spiel. Am Ende investierte der Gastgeber mehr und kam so mühevoll zum Arbeitssieg.

Tore: 1:0 Ricardo Kupka (61.), 1:1 Nico Hänschen (FE, 68.), 2:1 Stefan Sperlich (72.); SR: E. Krüger (Plötzkau), ZS: 50; Rot: Ingo Krone (Freckleben, 32.)

Sportfreunde Cörmigk -

G-W Giersleben 4:2 (2:0)

Der Gastgeber war sofort auf Spieltemperatur und bestimmte recht klar die Partie. Giersleben war über weite Strecken in die Abwehr gebunden. Jedoch waren die wenigen Gästekonter nie ungefährlich. Nach der Pause schaltete Cörmigk zurück und fing sich den Anschlusstreffer ein. Doch das Team legte sofort den Hebel wieder um, setzte sich erneut in der Hälfte der Gäste fest und entschied dann binnen drei Minuten die Partie. Der Gast steckte kämpferisch nie auf, hatte aber auch Glück, weil Cörmigk mit seinen Chancen sündigte.

Tore: 1:0 Nico Kindler (8.), 2:0 Patrick Bahn (35.), 2:1 Jens Rauchstädt (57.), 3:1 Christopher Ahrendt (59.), 4:1 Matthias Koch (61.), 4:2 Matthias Stephan (63.); SR: Schmiedel (Bernburg), ZS: 46

SG Neuborna -

TuS Bebitz 7:1 (1:1)

Tore: 1:0 Lars Höfunghoff (2.), 1:1 Andy Schröder (30.), 2:1 Philipp Striewinski (55.), 3:1 Falko Printz (57.), 4:1 Andy Buro (68.), 5:1 Falko Printz (77.), 6:1, 7:1 Lars Höfinghoff (81., 88.); SR: Hoffmann (Neugattersleben), ZS: 20

Blau-Weiß Könnern -

SV Plötzkau 4:1 (4:1)

Tore: 1:0 Lars Lewanowski (1.), 2:0 Ronny Ganzert (6.), 2:1 Christoph Torno (21.),3:1 Ronny Ganzert (32.), 4:1 Sebastian Schmidt (42.); SR: Kohlberg (Könnern), da der SR fehlte, ZS: 60