Staßfurt (sam). Im Abstiegskampf zählt jeder Punkt. Das trifft mittlerweile nicht mehr nur auf die Verbandsliga-Fußballer des SV 09 Staßfurt (14.), sondern auch auf ihren heutigen Gegner den 1. FC Romonta Amsdorf (13.) zu. Der Anpfiff erfolgt um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Amsdorf.

Beide Teams trennen gegenwärtig nur vier Punkte von den Abstiegsplätzen auf denen der TSV Völpke (15.) und der Naumburger SV (16.) rangieren. Mit einem vollen Erfolg könnte sich also eine Mannschaft etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Ein Aufwärtstrend ist bei den Staßfurtern zu spüren, die in den vergangenen vier Punktspielen ungeschlagen blieben und zuletzt gegen den Tabellenzweiten Haldensleber SC nicht nur einen Zähler entführten, sondern durch eine starke Abwehrleistung nach langer Zeit mal wieder hinten zu Null spielten. Das wertete Trainer Peter Köhler als positiv, nicht aber die Tatsache, dass seine Elf im Angriff einige klare Möglichkeiten ausließ, um gegen den "klaren Favoriten" für eine Überraschung zu sorgen. So war es am Ende nur eine halbe. "Im Abstiegskampf ist jeder Punkt goldwert", betonte Keeper Tobias Witte. Heute sollen wenn möglich drei gegen den Tabellennachbarn eingefahren werden. "Wenn wir die Leistung gegen Amsdorf bestätigen, dann sollte uns nicht bange sein", blickte Köhler voraus.

Sein Gegenüber Ronald Wengler würde sich nicht nur über drei Zähler, sondern auch über das Ende der Negativserie, sein Team verlor die vergangenen fünf Partien, freuen. Doch dafür "muss jeder das Beste aus sich rausholen und wir müssen geschlossen als Mannschaft auftreten". Für einen Sieg müssen auch Tore her, doch in der Offensive kränkelt es wie bei den Staßfurtern gewaltig. "Vielleicht spielt das Nervenkostüm eine Rolle. Der Spieler gibt, anstatt selbst zu schießen, die Verantwortung ab, weil ihm das Selbstvertrauen fehlt", mutmaßte Wengler. Für heute stehen ihm fast alle Akteure zur Verfügung, nur Martin Scheibe fehlt berufsbedingt.