In einem Fußball-Testspiel zwischen Saxonia Tangermünde (Landesliga) und Blau-Gelb Goldbeck (Landesklasse) hieß es am Ende auf dem Nebenplatz im Stadion "Am Wäldchen" 3:0 (0:0).

Tangermünde l Dass überhaupt gespielt wurde, war schon überraschend, denn auf dem Platz in Tangermünde lag am Sonnabend noch viel matschiger Schnee.

So brauchten beide Mannschaften eine geraume Zeit, um sich auf die Gegebenheiten einzustellen. Der Ball blieb oft liegen, die Spieler rutschten auf dem glitschigen Untergrund, so dass gelungene Spielzüge eher die Seltenheit waren.

"Ich habe es mir noch schlimmer vorgestellt."

"Dass spielerisch nicht viel gehen wird, das war uns schon vorher durch die Platzverhältnisse klar. Aber ich habe es mir noch schlimmer vorgestellt. Das Ergebnis spielt für mich keine Rolle. Es ist eher eine Lauf- und Konditionseinheit", sagte Goldbecks Trainer Andreas Kahlow in der Halbzeit.

In den ersten 45 Minuten hatte seine Mannschaft sehr gut mitgehalten.

Die erste Chance im Spiel hatte allerdings Tangermündes Lars Korte. Die Möglichkeit entschärfte Goldbecks Keeper Julius Merkel. Das Talent im Kasten war am Spieltag erst 16 Jahre alt und feierte am gestrigen Sonntag seinen 17. Geburtstag.

Die Gäste hatten ihre Möglichkeiten in den ersten 45 Minuten speziell durch einige Freistöße, die aber nichts einbrachten.

Nach dem Wechsel taute nicht nur der Schnee auf dem Platz langsam auf, sondern auch die höherklassig spielende Saxonia. Nach Vorarbeit von Christoph Miedreich traf Korte im Nachschuss zum 1:0 (51.). Kurz darauf hätte aber Goldbecks Stefan Huth den Ausgleich erzielen können. Er schoss völlig freistehend viel zu überhastet, der Ball ging am Tor vorbei.

"Wollen das Ergebnis nicht überbewerten."

Danach kam wieder Saxonia. Nach einer Ecke von Florian Guhla köpfte Martin Doerjer, der in der Vorsaison noch in Goldbeck gespielt hat, völlig unbedrängt zum 2:0 (61.) ein.

Weitere Möglichkeiten hatten Guhla (75.), Korte (78.) und Andy Borchert (80.). Sie brachten aber nichts Zählbares für die Platzherren. Erst als Guhla nach Zuspiel von Borchert traf, stand es 3:0 (83.). "Wir wollen das Ergebnis nicht überbewerten. Wir haben uns 90 Minuten bewegt und waren aktiv", ordnete Saxonia-Trainer Heiko Gödecke die Partie richtig ein.

 

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