In der Fußball-Verbandsliga steht an diesem Wochenende der 12. Spieltag an. Am Sonntag ab 14 Uhr hat sich Lok Stendal im heimischen Stadion Am Hölzchen mit dem Haldensleber SC auseinanderzusetzen.

Stendal l Die in dieser Saison deutlich bessere Bilanz können die Gäste aus Haldensleben aufweisen. Sie stehen mit bislang 23 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Gastgeber Lok nimmt mit 14 Zählen den elften Rang im Klassement ein.

Die Mannschaft aus dem Landkreis Börde besiegte zuletzt daheim das Team von Romonta Amsdorf glatt mit 3:0, während die Altmärker ein positiv einzuschätzendes 1:1 bei Edelweiß Arnstedt erreichten.

In der Vorsaison konnte sich die Mannschaft aus Haldensleben in Stendal mit 2:1 durchsetzen (Lok-Tor: Juninho), während es im Rückspiel in Haldensleben ein 1:1 (Ouzmane) gab.

Zweifellos ist die Partie am Sonntag auch ein Duell unterschiedlicher Trainergenerationen. Der äußerst erfahrene Gästecoach Roland Zahn, bekanntlich auch schon zweimal Verantwortlicher am Stendaler Hölzchen, hat der vor 16 Monaten völlig neu aufgebauten HSC-Mannschaft äußerste Disziplin und auch das nötige spielerische Rüstzeug für erfolgreiche Abwehrarbeit beigebracht. Die Offensive ist dabei keinesfalls links liegen geblieben. In der laufenden Saison haben die Gäste erst elf Gegentreffer schlucken müssen, Lok dagegen 18.

Lok-Trainer Sven Körner ist eindeutig ein Verfechter der Offensive. Mit Blick auf die Partie gegen die Haldensleber Mannschaft ist ihm sehr bewusst, dass es ein "richtig schwieriges Spiel werden wird. Es wird eine Frage der Disziplin, des sauberen Passspiels und der guten Defensive werden".

Bezüglich der Aufstellung seines Teams gibt es einige Fragezeichen. Moritz Instenberg hat zum Beispiel mit einer Schulterverletzung zu kämpfen und Florian Guhla Trainingsrückstand.

Gut ist es da, dass Artem Sikulskyi aus der Ukraine ans Hölzchen zurückgekehrt ist.