In der Landesliga der A-Junioren ist alles für das mit Hochspannung erwartete Topspiel zwischen den punktgleichen Teams aus Bismark und Tangermünde angerichtet. Während die Schwarz-Weißen im Altmarkderby den TuS Wahrburg mit 4:1 bezwingen konnten, setzte sich der FSV Saxonia zeitgleich 3:0 gegen die Elbekicker durch.

Stendal l So kommt es am 30. Mai im Tangermünder Stadion am Wäldchen zum großen Aufeinandertreffen der beiden Vertretungen, die nur durch das Torverhältnis voneinander getrennt sind. Und auch die Bilanz der laufenden Spielzeit ist ausgeglichen: Während die Saxonia das Hinspiel für sich entscheiden konnte, gewann Bismark die Pokalpartie und steht nun im Endspiel.

Wie schon tags zuvor bei den Herren in der Kreisoberliga trafen mit Bismark und Wahrburg dieselben Vereine auf demselben Platz aufeinander. Auch einige Akteure hatten bereits am Sonnabend mitgewirkt, doch bei den A-Junioren sollten die Vorzeichen umgekehrt sein. Die Platzherren marschierten von Beginn an auf den Gäste-Kasten zu, vergaßen es jedoch im ersten Durchgang einen Treffer zu erzielen. Zu viele gute Torgelegenheiten ließ die Elf von Trainer Nico Motejat liegen und so ging das Match, auch wegen der Defensiv-Taktik der Wahrburger, torlos in die Pause. Im zweiten Abschnitt stellten die Schwarz-Weißen die Weichen jedoch früh auf Sieg. Innerhalb von nur neun Minuten schossen Stephan Schellig, Florian Knoblich und Max Voigt eine komfortable 3:0-Führung heraus. Das Gäste-Team setzte zwar vereinzelt Nadelstiche über schnelle Konter, doch zu ernsthaften Torchancen sollten diese nur selten führen. In der Schlussphase besorgte Patrick Bonatz schließlich den vierten Treffer, doch der Schlusspunkt wurde auf der Gegenseite gesetzt. Felix Wittek netzte kurz vor Ultimo zumindest zum Ehrentreffer für die tapfer kämpfenden Wahrburger ein.

In einer fairen Partie hatte Tangermünde den Rangdritten der Spielgemeinschaft Elbekicker zu jeder Zeit im Griff und kombinierte eine Vielzahl von guten Einschussgelegenheiten heraus. Für Zählbares sorgte an diesem Tage jedoch nur Nils Lautenschläger, der bereits im ersten Durchgang zwei Mal zuschlug. Die Gäste versuchten hingegen zumeist ihr Glück mit langen Bällen, fanden aber gegen die gut organisierte FSV-Defensive nur sehr selten eine Lücke. Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht: Tangermünde dominierte und setzte immer wieder spielerische Akzente. So auch in der 66. Minute, als eine einstudierte Variante zum Erfolg führte. Wieder war Lautenschläger zur Stellen und sorgte für die Entscheidung. "Der Sieg geht voll in Ordnung, da wir nicht viel zugelassen haben. Nun läuft alles auf das direkte Topduell heraus", resümierte Saxonias Trainer Gerald Gast.

TuS SW Bismark: Kannenberg - Gagelmann, Bonatz, Knoblich, Heidrich, Motejat, Voigt, Morgenroth, Beindorf, Maciejewski, Schulz (Becker, Schellig).

TuS Wahrburg: Tuchel - Uhle, Fleischmann, Rieke, Krell, Wennrich, Schneider, Weißer, Feißel, Lackert, Lemme (Wittek, Fuchs, König).

Torfolge: 1:0 Schellig (55.), 2:0 Knoblich (60.), 3:0 Voigt (64.), 4:0 Bonatz (84.), 4:1 Wittek (89.).

FSV Saxonia Tangermünde: Runge - Platt, Bäther, Wabbel, M. Gast, Lautenschläger, Günther, Lembert, Hallmann, Lehmann, Kaufmann (Harmuth, J. Gast, Bleis, Klipp).

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 Lautenschläger (27., 39., 66.).