In der Fußball-Verbandsliga tragen die Männer des 1. FC Lok Stendal am Sonnabend ein Nachholspiel aus. Generell wird der erste Spieltag der Rückrunde 2010/11, der im Dezember 2010 stattfinden sollte und dem hereingebrochenen Winter zum Opfer fiel, ausgetragen werden. Die Partie im Stadion am Hölzchen wird um 15 Uhr angepfiffen.

Stendal. Seit dem Jahr 2007 sind die Bernburger Askania-Kicker ununterbrochen in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes Sachsen-Anhalt vertreten.

Lok Stendal hatte die Heimspiele in den ersten beiden Serien seit 2007 gegen die im Zentrum des Landes angesiedelten Bernburger mit 2:0 beziehungsweise 4:2 jeweils gewonnen. Im Heimspiel der Saison 2009/10 gab es am Hölzchen ein 2:2 Unentschieden. Sven Körner und ein gewisser Sidnei waren die Lok-Torschützen. Sidnei war, wie sich wenig später herausstellte, jedoch nicht spielberechtigt und Stendal den einen Punkt los.

Am ersten Spieltal der laufenden Serie verlor Lok Stendal in Bernburg mit 1:4 und fühlte sich von den Referees "verladen". Natürlich sind sie heute auf die Revanche aus. Sie müssen allerdings davon ausgehen, dass dieser Gegner stärker als zuletzt Oschersleben ist. Die Bernburger müssen in der Partie in Stendal auf Abwehrspieler Schubert verzichten, der in der Heimpartie seiner Mannschaft gegen Piesteritz bereits in der sechsten Minute Rot sah. Bernburg schaffte dezimiert dennoch ein 0:0.

Im Kasten der Stendaler Mannschaft wird in der Partie gegen Askania erneut Dida zu erleben sein. Stammkeeper Konrad Javell plagt sich immer noch mit einer Zerrung im Adduktorenbereich herum. Die zwang ihn bekanntlich im Match gegen Oschersleben zur Auswechslung.

Bei Didas Wechsel in den Stendaler Kasten war Trainer Volkan Uluc - wie die meisten Zuschauer - doch etwas nervös. "Im Training hatte er zwar gute Leistungen gezeigt, doch ich wusste nicht, ob er sehr nervös war. Zum Glück war das nicht der Fall. Im Gegenteil, er hat der Mannschaft Ruhe gegeben und ihr geholfen", sagt der Coach.

Er freut sich darauf, dass er wieder seinen Mannschaftskapitän Marcel Werner, der seine Sperre (5. Gelbe) abgebrummt hat, einsetzen kann. Sorgen bereitet gegenwärtig noch Michael Runge, der wegen einer starken Erkältung in dieser Woche noch nicht trainieren konnte.

Lok-Torschützenliste

Maik Aumann 9

Dominik Eggemann6

Anderson6

Benedikt Nellessen3

Kevin Assmann2

Terry Galloway1

Daniel Gassel 1

Danny Kiefel1

Martin Gödecke1