Osterwieck (fbo) l Eine weitere Heimschlappe hat der SV Eintracht Osterwieck kassiert. Gegen den SV Hötensleben hieß es 3:5 (2:2).

Nach mehreren Umstellungen beim SVE war von Spielfluss nicht viel zu sehen. Insgesamt fehlten acht Akteure. Hötensleben hatte von Beginn an mehr von dieser Begegnung. "Wir standen viel zu weit weg vom Gegenspieler", blickte Trainer Reiner Dube zurück. Der Spielaufbau der Osterwiecker erfolgte zu umständlich. Nach 22 Minute fiel folgerichtig die Führung des SVH. Nur acht Minuten später folgte der zweite Hötensleber Treffer. Wieder war Thielecke erfolgreich. Durch einfache Fhler in der Defensive und Rückwärtsbewegung ,achte es die Eintracht den Gästen zeimlich einfach. In dieser Phase drohte eine sehr deutliche Niederlage, "das sah gar nicht gut aus", meinte auch Dube dazu. Nach einem lang geschlagenen Freistoß in den SVH-Strafraum gab es Strafstoß für die Gastgeber, weil Wagenführ gehalten wurde. Den Elfmeter verwandelte Torbahn sicher zum 1:2. Jetzt setzte der SVE nach und belohnte sich kurz danach mit dem Ausgleichstreffer. Wagner war aus dem Gewühl heraus erfolgreich.

Auch nach dem Wiederanpfiff kam Hötensleben besser in die Partie. Die Gäste vergaben einige gute Möglichkeiten. Dabei zeichnete sich einige Male Keeper Schulze aus. Einen Foulelfmeter in der 70. Minute landete ebenfalls in den Armen von Schlussmann Schulze. In den letzten zehn Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Erst ging der SVH per Konter in Führung (83.), dann folgte das 3:3 (88.). Zwei top Chancen ließ der SVE danach liegen, besser machten es die Gäste, die zweimal per Konter trafen.

SV Eintracht: Schulze - Thäle, Hauch, Bily, Wagner, Seubert, Torbahn, Hildebrandt, Wagenführ (72. Tantius), Schmidt, Kraus (80. Borchert);

Torfolge: 0:1 Thielecke (22.), 0:2 Thielecke (30.), 1:2 Torbahn (37. FE), 2:2 Wagner (39.), 2:3 Winkler (83.), 3:3 Borchert (88.), 3:4 Kittel (90.), 3:5 Meßner (90.+3);

Schiedsrichter: Robert Pankow (Wernigerode);

Zuschauer: 117.