Langenstein (fbo) l Das Jahr war nur wenige Tage jung, als der SV Langenstein bereits zu seinem ersten Wettkampf bat.

Für die Organisatoren und die Teilnehmer des Sponsorenlaufes unter dem Motto "Meter für den Mäher" stand schon unmittelbar nach der Veranstaltung fest, dass dieser Lauf ein voller Erfolg war. Knapp 200 Läufer und Walker fanden bei guten äußeren Bedingungen den Weg in den Langensteiner Maiwinkel, um eine der vier verschiedenen Streckenlängen in Angriff zu nehmen.

"Besonders erfreulich daran war" so der emsige Vereinsvorsitzende Sebastian Knobbe, "dass die Altersstruktur sehr differenziert war". So war der jüngste Teilnehmer noch keine zwei, die ältesten Teilnehmer hingegen schon jenseits der 70 Jahre alt. "Natürlich hat uns das Wetter in die Karten gespielt. Da hatte das ständige Hoffen und Bangen der vorangegangenen Tage offensichtlich geholfen. Mit einer solchen Vielzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten wir aber dennoch nicht gerechnet. Eine überragende Resonanz. Das lässt den zeitlichen und organisatorischen Aufwand der Vorbereitung schnell vergessen", betonte Langensteins Vereinsvorsitzender. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass diese Veranstaltung nur durch die Mithilfe zahlreicher ehrenamtlich engagierter Personen zu Stande gekommen ist, bei denen sich der Vorstand auf diesem Wege nochmals bedanken möchte.

Ein voller Erfolg war auch die im Anschluss an den Lauf durchgeführte Tombola, bei der sich eine Vielzahl der erwachsenen Teilnehmer über die unterschiedlichsten Preise freuen konnte. So reichte die Palette von Restaurantgutscheinen bis hin zu Eintrittskarten für ein Heimspiel des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin.

Bei den jüngsten Teilnehmern ging gleichwohl niemand leer aus, hier gab es für alle Teilnehmer kleinere aber auch größere Preise. "Unsere Tombola hat zweifelsohne den einen oder anderen Aktiven zusätzlich zur Teilnahme motiviert. In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch noch einmal recht herzlich bei den zahlreichen Sponsoren bedanken, die den Lauf und vor allen Dingen die Tombola durch die verschiedensten Sachpreise unterstützt haben und somit ebenfalls einen großen Beitrag zum Erfolg dieser Premierenveranstaltung beigetragen haben. Besonders hervorzuheben ist im Übrigen die Tatsache, dass Oberbürgermeister Andreas Henke - der während der gesamten Veranstaltung anwesend war - es sich nicht nehmen ließ, im Rahmen der Tombola kurzerhand als `Losfee` einzuspringen", so Knobbe abschließend.

Gemessen am ursprünglichen Zweck des Laufes - Geld für den neuen Vereinsrasentraktor zu sammeln - war die Veranstaltung ebenfalls ein Riesenerfolg für den Langensteiner Sportverein. Neben den eingenommenen Startgeldern konnte sich der Verein zusätzlich noch über eine finanzielle Spende der Firma Stabakon aus Blankenburg freuen. Deren Geschäftsführer Wolfgang Baake überreichte im Rahmen der Tombola einen Scheck in Höhe von 2 500 Euro. Knobbe: "Auch hierfür nochmals ein riesengroßes Dankeschön von Seiten des Vereins." Somit steht der geplanten Neuanschaffung nun nichts mehr im Wege.

Für den Langensteiner Sportverein im Speziellen sowie den Ortsteil im Allgemeinen bleibt zu hoffen, dass sich der "Neujahrslauf" in Zukunft vielleicht zu einer Tradition weiterentwickelt. Ähnlich sieht dies auch der Vorsitzende: "Gemessen an der Resonanz und dem Erfolg drängt sich eine entsprechende Wiederholung ja nahezu auf."

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