Bei der 36. Harzquerung haben einige Teilnehmer aus der Region Podestplätze erreicht. Auf der 25-Kilometer-Strecke gab es für den NSV Wernigerode Platz eins und zwei, bei den Frauen ging der Sieg auf gleicher Strecke an Jenny Engelmann.

Wernigerode (sku) l Am Ende war es ein großer Triumph für Thomas Kühlmann: Der Läufer vom NSV Wernigerode hat den 25-km-Lauf der 36. Harzquerung gewonnen. Für die Strecke nach Benneckenstein benötigte er 1:36:54 h und hatte damit fast fünf Minuten Vorsprung vor der Konkurrenz. Härtester Widersacher war wieder einmal Vereinskollege Matthias Göbel, der mit 1:41:10 h auf Platz zwei ins Ziel kam. Der Gang auf das Siegerpodest ist für beide aber fast schon Routine. Bereits im vergangenen Jahr kamen beide auf gleicher Strecke in identischer Reihenfolge an. Damals waren die NSV-Starter sogar noch um rund zwei Minuten schneller. Das starke Abschneider der Harz-Läufer rundeten Marcel Holland (WSV Benneckenstein), André Raz (HSV 2002) und Fred Borchert (SV Langenstein) auf den Positionen vier bis sechs ab.

Und auch bei den Frauen gab es Grund zum Feiern. Jenny Engelmann vom WSV Benneckenstein siegte in einer Zeit von 2:18:14 h über die 25 Kilometer. Damit konnte sie sich sowohl in der Endzeit als auch in der Platzierung im Vergleich zum Vorjahr steigern. Gleiches gilt auch für Manuela Felsche vom MSV Eintracht Halberstadt. Bei der diesjährigen Ausgabe wurde sie Siebte (2:46:52 h) und verbesserte sich um sieben Plätze und war fast sieben Minuten schneller.

Über die 28-Kilometer-Distanz holte sich Sven Franke vom Brockenlaufverein Ilsenburg den zweiten Platz. In einem spannenden Endspurt setzte er sich gegen den drittplatzierten Adrian Panse (Team Franke Hitzing) durch und hatte schlussendlich sechs Sekunden Vorsprung. Der Sieg ging Stefan Gebser von der SG Dynamo Drebsdorf mit einer Zeit von 2:13:05 h.

Auf der Königsstrecke, den 51 Kilometern von Wernigerode nach Nordhausen, kam Norman Bauersfeld als Drittplatzierter ins Ziel. Der Läufer vom BLV Ilsenburg benötigte für diese Strecke 4:03:50 h. Damit hatte er gut zwei Minuten mehr auf der Uhr als Sieger Martin Tschugg vom VfL Lichenrade Berlin (4:01:29 h). Den Silberrang sicherte sich Sven Winkelmann (SSF Bonn), der mit 4:03:19 h nur knapp vor Bauersfeld das Ziel erreichte. Die beiden ältesten Teilnehmer sind jeweils Jahrgang 1938. In der Kategorie Seniorinnen W 70 schaffte Jutta Mader vom TV Okrifel die Strecke in einer Zeit von 7:48:29 h. Ältester männlicher Läufer war Herbert Pohl aus Lengede. Er war 7:56:29 h unterwegs.

Doch am Ende ist die Zeit für die meisten wohl nur zweitrangig, wichtig ist, dass alle möglichst gesund und ohne Verletzung ankommen. Zufrieden dürften auch die Hauptorganisatoren Peter Unverzagt und Norbert Schleef gewesen sein, obwohl die Teilknehmerzahlen mit 589 Läufern (ohne Wanderer) im Vergleich zu 683 im Vorjahr etwas rückläufig war.

 

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