Haldensleben. Die Haldensleber Tischtennis-Verbandsligamannschaft musste bis zum letzten Spieltag warten, um endgültig einen großen Erfolg einzufahren. Nach Minuspunkten war der erste Platz schon einige Spieltage früher nicht ausgeschlossen, aber aufgrund von Nachholspielen wurde nie der Spitzenplatz eingenommen. Also musste das allerletzte Spielwochenende die endgültige Entscheidung über die Titelvergabe bringen.

Dabei ging es zuerst zum entscheidenden Auswärtsspiel beim Drittplatzierten TTV Freyburg. Nach den Doppelspielen gingen die Gäste mit 2:1 in Führung. Lehmann/ Puritz gewannen 3:0 gegen Knorr/Holz und Reek/Käther konnten ihr Doppel gegen Wallborn/ Knobloch knapp mit 3:2 für sich entscheiden. Edeling/ Buchheim unterlagen dem Freyburger Spitzendoppel Dlabik/ Veit mit 1:3.

In den Einzelspielen überzeugte das obere Drittel Lehmann und Puritz mit klaren 3:0-Erfolgen gegen Dlabik und Knorr. In der Mitte benötigte Reek gegen Holz fünf Sätze, um das Spiel erfolgreich zu gestalten. Edeling unterlag Wallborn mit 1:3. Käther holte gegen Veit mit 3:1 den sechsten Punkt. Knobloch verkürzte mit 3:0 gegen Buchheim auf 3:6. Lehmann und Puritz überzeugten auch in der zweiten Einzelrunde mit 3:0-Siegen und so war zumindest das Unentschieden geschafft. Doch das hätte nicht für den Spitzenplatz gereicht, da unbedingt ein Sieg geholt werden musste. Edeling holte in einem stark umkämpften Match gegen Holz mit seinem 3:2-Erfolg den Siegpunkt zum 9:3 Endstand. Nun waren die Voraussetzungen gegeben, im letzten Spiel gegen den Tabellenletzten Stahl Blankenburg den ersten Platz in der Verbandsliga und den Landesmannschaftsmeistertitel mit dem klaren 9:1-Erfolg der Rolandstädter zu sichern. Es ist seit Jahrzehnten der größte Erfolg der Haldensleber Tischtennisspieler. Die Punkte in beiden Spielen holten: G. Lehmann (4), I. Puritz (4), A. Edeling (2,5), C. Reek (3), S. Buchheim (1,5) und F. Käther (3).

Zahlreiche Fans, Helfer und Betreuer bejubelten den sensationellen Erfolg und beglückwünschten die Mannschaft einschließlich Ersatzspieler Christian Fischer. Für viele Zuschauer stellte sich die Frage, wie dieses Ergebnis erreicht werden konnte. Einstimmige Antwort darauf ist das freundschaftliche Verhältnis der Mannschaft untereinander, Zuverlässigkeit, Kampfgeist und gegenseitige Unterstützung sowie ein gewachsenes Spielvermögen aller Spieler, was auch in der Endbilanz erkennbar ist.

Herauszuheben sind die Doppelbilanz von Lehmann/Puritz mit 22:4 und die Einzelergebnisse in der Rückrunde von Puritz (13:8), Platz acht im oberen Paarkreuz und Reek (15:4), Platz zwei im mittleren Paarkreuz.

TuS Haldensleben: Guido Lehmann 19:22, Ingolf Puritz 27:17, Andy Edeling 27:10, Christian Reek 25:11, Stefan Buchheim 20:9, Franz Käther 24:11.