In einem spannenden Match in der 2. Bundesliga Nord/Ost schaffte die zweite Kegel-Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst den ersten Sieg im Jahr 2014.

Wünschendorf (mhe) l Mit dem wichtigen 5:3-Erfolg beim Tabellenletzten ThSV Wünschendorf aus Thüringen hält der SKV Anschluss an die Tabellespitze, da der bisherige Spitzenreiter ATSV Freiberg überraschend in Elsterwerda verlor.

Der erste Durchgang begann nach Maß. Robert Heydrich zeigte sich in altbewährter Form und erzielte mit 606 Kegeln den ersten 600er in dieser Saison auf den schwierigen Bahnen. Gegen Marc Hauptmann (545) siegte er souverän mit 4:0 Satzpunkten.

Glänzende Ausgangsposition

Auch Stefan Heckert errang nach einer starken Schlussbahn gegen Andreas Ölsner nach 2:2 Satzpunkten und 536:527 Kegeln noch seinen Mannschaftspunkt und sorgte somit für die glänzende Ausgangsposition.

Im Mittelpaar entwickelten sich zwei enge Partien mit negativem Ausgang für die Rot-Weißen. Stefan Stortz unterlag trotz Aufbäumen im zweiten Spielabschnitt gegen Sven Herrmann mit 1:3 Satzpunkten bei 535:538 Kegeln.

Auch Steffen Heydrich musste sich knapp seinem Kontrahenten Daniel Schmidt mit 1:3 Satzpunkten bei 534:545 Kegeln geschlagen geben.

"Ich bin froh, dass die Mannschaft nach dem schlechten Start ins Jahr so zurückgekommen ist und bis zum letzten Wurf gekämpft hat.",

Kapitän Martin Herold.

Der Kegelvorsprung war somit auf 56 geschmolzen und ein Mannschaftspunkt musste durch Nicola Just und Martin Herold errungen werden, um eine erneute Niederlage zu vermeiden.

Herold begann stark gegen Christian Urban und stellte damit die Weichen zum Punktgewinn, während Just gegen den besten Wünschendorfer Roberto Rietze den Kegelvorsprung ins Ziel rettete. Herold gewann 3:1 mit 562:537 Kegeln.

Just unterlag letztendlich klar mit 0:4 Satzpunkten und 540:589 Kegeln. Dabei blieb der Zerbster Youngster als einziger Akteur ohne Fehlwurf.

"Ich bin froh, dass die Mannschaft nach dem schlechten Start ins Jahr so zurückgekommen ist und bis zum letzten Wurf gekämpft hat", freute sich der Zerbster Kapitän Martin Herold über den Sieg.

Nach nun einer Woche Spielpause können die Zerbster im Heimspiel gegen Jena am 8. Februar den positiven Trend fortsetzen.