Ein ereignisreicher April geht für die Voltigierer des VRV "Civitas" Zerbst zu Ende. Es standen mehrere Lehrgänge und das erste Turnier der Saison auf dem Programm.

Zerbst (aad/sza) l Mitte April ging es zum Longier-Lehrgang nach Merseburg. Dort wurden die Longenführer und die Pferde geschult. Mit einigen neuen Eindrücken und neuen Tipps für die Weiterarbeit ging es von dort aus gleich weiter nach Allrode. Dort warteten schon die anderen Voltigierer auf ihre Trainer und ihre Pferde.

Für die Voltigierer stand am ersten Tag ein Training auf dem Holzpferd an. Mit 19 Voltigierern waren die zwei Wettkampf-Gruppen fast vollständig in den Harz gereist, um sich auf die kommende Saison noch einmal intensiv vorzubereiten.

Beim Training auf dem Pferd oder Holzpferd, in der Turnhalle, im Fitness-Studio, im Schwimmbecken oder beim morgendlichen Lauf durch die Berge wurde der Körper noch einmal in Gang gebracht.

Aber auch die 21 mitgereisten Eltern, Großeltern oder Geschwisterkinder hatten während ihres Aufenthaltes sehr viel Spaß. Als Ausflugsziel hatte sich die Gruppe in diesem Jahr die Erlebniswelt in Thale ausgesucht. Dort schauten sich alle gemeinsam das Wasserschaukraftwerk an. Anschließend konnte jeder nach Belieben die Attraktionen, wie Roßtrappe oder Hexentanzplatz zu Fuß oder per Lift bestaunen. Für die Jüngsten war der Funpark natürlich das Highlight. Geschafft aber glücklich ging es wieder nach Hause.

Nach der Osterpause fuhren die A-Gruppe und die Einzelturner zum ersten Turnier nach Schenkenberg. Die L-Einzelturner durften gleich als erste an den Start gehen. Sie waren mit ihren Leistungen am Ende des Turnieres recht zufrieden, insbesondere die Ausführung ihrer Küren waren mit Noten ab einer Acht schon recht gut und so konnten sie sich im Mittelfeld platzieren.

Danach ging die A-Gruppe an den Start. Viele der Kinder hatten ihren ersten Start in dieser Kategorie und auch Trainerin Lisa John longierte diese Gruppe zum ersten Mal auf einem Wettkampf. Die Mädchen gaben sich sehr viel Mühe und zeigten ihre Übungen mit sehr viel Spannung. Trotz eines kleinen Malheurs mit der Peitsche konnte die Gruppe den Sieg mit nach Hause nehmen.

Spät am Abend startete noch die M-Einzelturnerin Sarah Dubben. Sie war mit einigen Pflicht-Elementen nicht so zufrieden. Beim nächsten Mal wird es besser. Alle Voltigierer starteten auf "Ranja", die ihren Job sehr gut meisterte.

Nach einem sehr langen Tag endete das erste Turnier. Für weitere Turniere haben sich die Voltigierer schon angemeldet. Wer Interesse hat, den Verein einmal kennenzulernen, der kann am 18. Mai zum "Tag der offenen Stalltür" einmal im Kleinen Wall in Zerbst vorbeischauen.