Dessau/Zerbst (gar/sza) l Der 20. Spieltag in der Kreisoberliga Anhalt, der am vergangenen Wochenende ausgetragen wurde, blieb ohne größere Überraschungen.

Im Mittelpunkt stand die Spitzenpartie zwischen dem SV Dessau 05 II und Germania Roßlau, die die Germania mit 2:1 gewann. Somit verteidigte sie ihren Vier-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze.

Die ärgsten Verfolger der Roßlauer bleiben nach wie vor die SG Abus Dessau und die FSG Steutz/Leps, die vier bzw. fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer haben. Während Abus den SV Mildensee mit 5:0 abschoss, bezwang die FSG Steutz/Leps den SV Blau-Rot Coswig knapp mit 2:1.

Die FSG ging frühzeitig in der sechsten Minute durch Sebastian Hecht mit 1:0 in Führung, die Sebastian Weigel nach 27 Minuten egalisierte. In der sechsten Minute der Nachspielzeit gelang dann Lucas Kamschütz der glückliche 2:1-Siegtreffer. Insgesamt wurden acht Minuten nachgespielt. Florian Schmidt sah auf Seiten der Gastgeber in der 80. Minute die Gelb-Rote Karte.

Am Tabellenende gab es einen Wechsel. Durch ein 2:2-Remis gegen den TSV MosigkauII gab die FSG Vorfläming die Rote Laterne an den ESV Lok DessauII ab, der bei der FSG Walternienburg/Güterglück mit 2:4 unterlegen war. "Es war mehr Krampf als Kampf und ein sicherlich etwas glücklicher Punktgewinn, aber letztendlich haben wir uns nie aufgegeben und wurden dafür belohnt", freute sich Vorfläming-Trainer Renè Specht.

Die FSG lag bis zur 88. Minute durch die Tore von Sebastian Zellner (19.) und Jan Knöhtig (60.) mit 0:2 zurück. Jens Steller verkürzte auf 1:2 (88.). In der Schlussminute unterlief Maurice Denell ein unglückliches Eigentor.

Keine Mühe hatte der Tabellenvierte aus Walternienburg, um gegen die Reserve des ESV zum Erfolg zu kommen, obwohl die Gäste durch ein Tor von Manuel Matern (8.) zur Pause mit 1:0 führten. In der zweiten Halbzeit drehte die FSG auf und ging durch je zwei Tore von Kevin Tinaglia und Jens Görisch mit 4:1 in Front. Paul Günther sorgte in der 88. Minute für den 2:4-Endstand.