Halle l Für Christian Beck, den Topstürmer des 1. FC Magdeburg, verlief der Start ins neue Jahr beim Halplus-Cup besonders turbulent. Der 25-Jährige hatte mit fünf (von insgesamt elf) Treffern maßgeblichen Anteil daran, dass die Blau-Weißen das Turnier ungeschlagen für sich entscheiden konnten.

Beim 3:2 über den VfL Halle traf er gleich zweimal, beim 1:1 gegen Halle-Ammendorf rettete er im letzten Match kurz vorm Ende das wichtige 1:1. Nur gegen Lok Leipzig und Brachstedt ging er leer aus.

Beck stand allerdings auch bei der größten Schrecksekunde des Nachmittags vor 1250 Zuschauern in Halle im Mittelpunkt. Gleich im ersten Spiel gegen Lok Leipzig war der Angreifer gegen Marcel Trojandt zu heftig in den Zweikampf gegangen. Folge: Der 23-Jährige knallte benommen und unkontrolliert mit dem Kopf auf den Hallenboden, wurde anschließend von Sanitätern rausgetragen und ins Krankenhaus gebracht, wo allerdings keine schwerwiegenden Verletzungen festgestellt wurden.

FCM-Co-Trainer Danny König: "Das hätte nicht sein müssen. Christian war in dieser Situation übermotiviert." Und Leipzigs Coach Heiko Scholz sagte verärgert: "Die Aktion war nicht unglücklich, sie war unnötig. Aber der Spieler hat sich sofort entschuldigt. Damit ist das Thema erledigt."