Magdeburg l Lizenzvereine stellen Fußball-Landesverbände immer wieder vor riesige Pro-bleme. Auch wenn Sachsen-Anhalt mit dem Halleschen FC als einzigem Profiteam nicht gerade mit hochklassigem Fußball gesegnet ist, stellen die sechs noch offenstehenden Partien des Landespokals offensichtlich eine logistische Herausforderung dar. Zwar steht mit dem Burger BC ein Halbfinalist bereits fest, doch konnten sich die Viertelfinalisten Union Sandersdorf und der FCM, der MSV 90 Preussen und der HFC sowie der SV Irxleben und der FSV Barleben bislang auf keinen Spieltermin einigen.

Als vorläufigen Zeitpunkt hat der Fußball-Verband Sachsen-Anhalt (FSA) jetzt den 8. bzw. 9. April vorgeschlagen - als Spiele in der Woche gewiss von allen akzeptabel. Das Halbfinale wird auf jeden Fall über Ostern ausgetragen. Ins Kalkül zieht der FSA für beide Spiele entweder den Gründonnerstag (17. April) und Ostermontag (21. April). Das Endspiel, das in der Halleschen Erdgas-Arena ausgetragen wird, dürfte aller Voraussicht nach am Mittwoch, dem 14. Mai, stattfinden. Als Ausweichtermin gilt Donnerstag, der 22. Mai. Der HFC bestreitet am 10. Mai sein letztes Punktspiel, der FCM als möglicher Gegner muss in der Regionalliga bis zum 24. Mai ran.

Nicht außer Acht gelassen werden darf laut FSV-Vizepräsident Mario Pinkert die Tatsache, dass Polizei und der MDR beim "Festklopfen" der Termine ein gehöriges Wörtchen mitreden. Wie FSA-Chef Erwin Bugar gestern mitteilte, will das Präsidium am Montag eine endgültige Entscheidung über die Austragung der verbleibenden Landespokalspiele treffen.

Vorläufig ist übrigens auch der Termin für den Start der Saison 2014/15: Die 1. Landespokal-Hauptrunde soll bereits am 26. Juli steigen. Eine mutige Festlegung, beginnen doch am 21. Juli die Ferien in Sachsen-Anhalt ...