Magdeburg l Drei Spieltage vor dem Saisonende hat sich die Situation für die Otto Baskets aus Magdeburg im Abstiegskampf der 2. Basketball-Bundesliga Pro A zugespitzt. Nach Wochen ist der Liga-Neuling durch die Heimniederlage gegen Nürnberg - der Protest gegen die Spielwertung lag bei Redaktionsschluss dieser Seite bei Spielleiter Jochen Böhmcker noch nicht vor - auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. Zusätzliche Hypothek: Bei Punktgleichheit am Saisonende sprechen die direkten Vergleiche gegen die Abstiegskonkurrenten Bayer Giants Leverkusen (74:67, 81:101), Cuxhaven BasCats (90:80, 73:85) und BG Karlsruhe (65:73, 82:80) gegen Magdeburg. "Da haben wir leider ganz schlechte Karten", räumt Manager Peter Bogel ein.

"Die Situation ist natürlich schwerer geworden. Und es kommt auch nicht nur auf unsere Ergebnisse an.Aber ich gehe davon aus, dass wir die letzten drei Spiele gewinnen können. Und mit drei Siegen halten wir ziemlich sicher auch die Klasse", sagt Joel Mondo vor den Abstiegsduellen beim Tabellenfünften Gießen und anschließend in der heimischen Gieseler-Halle gegen Erdgas Ehingen (Tabellen-4./28. März) und den BV Chemnitz (11./30. März). "Es gibt noch keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen", so Mondo, der Anfang Februar nach Magdeburg gewechselt war und über seine Zukunft noch nicht entschieden hat.

Den Protest gegen das Ergebnis aus dem Nürnberg-Spiel -der Freiwurf-Pfiff, der zum 72:73-Entstand führte, soll nach Ablauf der regulären Spielzeit erfolgt sein - begrüßt Mondo. "Es zeigt, dass wir alles versuchen. Auf das Ergebnis des Protestes haben wir aber keinen Einfluss." Den haben Mondo Co. aber gegen Gießen und wollen dort ihre Chance nutzen.