Leipzig/Halberstadt l Am Freitagabend hat Regionalligist Germania Halberstadt unter Flutlicht beim Tabellenvorletzten 1. FC Lok Leipzig 1:1 (0:0)-Remis gespielt. Im Spiel eins nach der Trennung von Cheftrainer Willi Kronhardt schenkte Interimscoach Enrico Gerlach Maik Georgi im linken Mittelfeld das Vertrauen. Zudem kehrte Florian Büchler nach Gelbsperre zurück.

Die 2700 Zuschauer im Bruno-Plache-Stadion sahen ein offenes Spiel. Nach einem Georgi-Solo kamen die Germanen erstmals gefährlich vor das Lok-Tor (12.). Ein Schuss von Emmanuel Krontiris (20.) und erneut ein Versuch von Georgi, der allerdings zu zentral auf den Keeper kam (26.), waren die Höhepunkte aus Gästesicht in den ersten 45 Minuten.

Mit Wiederanpfiff stand Lok unter Volldampf. Die Messestädter drückten die Halberstädter in ihre Hälfte. Die klareren Tormöglichkeiten hatten aber die Vorharzer. Chancen von Krontiris nach einem Solo (47.), Georgi per Oberschenkel aus vier Metern (66.) oder der Schuss von Rico Steinhauer (67.) hätten auch im Lok-Tor landen können. Nach Foul von Dustin Scheibe an Georgi entschied Schiedsrichter Lasse Koslowski auf Elfmeter für den VfB. Philip Schubert verwandelte sicher (79.). Danach wollte Leipzig den Ausgleich erzwingen. Nach einem Standard aus dem Halbfeld schaltete Steve Rolleder im Gewühl am schnellsten (85.) - 1:1.

Enrico Gerlach nach seinem ersten Spiel als Cheftrainer: "Wir wollten zu Null spielen, das ist uns leider nicht gelungen. Nach den unruhigen letzten Tagen bin ich aber zufrieden mit dem Ergebnis."

Leipzig: Latendresse-Levesque - Scheibe, Krug, Kittler, Trojandt (75. Langner - Pejic, Kilz - Zielinsky, Wendschuch, Grandner (62. Seifert) - Marzullo (62. Rolleder)

Halberstadt: P. Nagel - J. Nagel, Schütze, Steinhauer, Schulze - Schubert, Mörck, Büchler, Georgi (87. Seitz), Bolivard (90.+1 Gottschick) - Krontiris (76. Stojanovic)

Schiedsrichter: Koslowski (Berlin). Zuschauer: 2626. Tore: 0:1 Schubert (78./FE), 1:1 Kittler (84.). Gelb: Scheiber, Kittler /Krontiris, Büchler