Volksstimme-Tipp

I: Talmineh - Hello Honey - Saldaria
II: Namastee - Yes I Will - Mex
III: Amatia - Directa Dancer - Oster Prinz
IV: Balinus - Estrelja - Arriba Directa
V: Urgestein - Redesert - Timorow
VI: Orfleur - Lairy - Amondo
VII: Nayana - Cariero - Leu

Magdeburg l Voller Zuversicht startet der Magdeburger Renn-Verein in die am Sonnabend beginnende neue Saison 2014. "Die Felder sind sowohl qualitativ als auch quantitativ gut besetzt, das Preisgeld beträgt einschließlich der Besitzerprämie immerhin fast 50 000 Euro, und einen Ausgleich-II im Hauptrennen hatten wir auch schon lange nicht mehr", sagte gestern Präsident Heinz Baltus anlässlich der ersten Pressekonferenz.

Die Auftaktveranstaltung steht traditionell als Familienrenntag im Zeichen der Städtischen Werke Magdeburg (SWM). Insgesamt sind sieben Rennen mit 75 Pferden geplant. Aus Magdeburg und Niegripp kämpfen elf Vierbeiner um Sieg und Platz. Das Hauptrennen über 1800 Meter, der große Preis der SWM, ist allein mit 12 500 Euro dotiert.

Los geht`s um 14.10 Uhr. Der Start wurde extra um zehn Minuten nach hinten verschoben, um zeitlich nicht mit einem Event in Frankreich zu kollidieren und somit zusätzlichen Umsatz bei den Online-Wetten zu erzielen.

Baltus freute sich besonders darüber, dass am Sonnabend internationales Flair in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt herrscht: "Wir haben Starter aus Holland, Belgien, Österreich und Tschechien. Das unterstreicht den hiesigen Stellenwert."

Der Renn-Verein hat zwar ein Alleinstellungsmerkmal - auf keiner anderen Bahn in Deutschland gibt es am Sonnabend Galopprennsport -, aber dennoch unerwartete Konkurrenz aus der eigenen Stadt bekommen. So findet in der MDCC-Arena fast zeitgleich die Fußball-Regionalligapartie des 1. FC Magdeburg gegen Meuselwitz statt. Baltus: "Die Fußballer haben ihr Spiel kurzfristig vorverlegt. Das kostet uns mit Gewissheit einige Zuschauer, denn die Schnittmenge ist nicht gerade klein." Dennoch hoffen die Verantwortlichen auf rund 3000 Besucher und appellieren an alle Interessierten, möglichst öffentliche Verkehrsmittel bei einem Besuch zu benutzen.