Halberstadt l Regionalligist VfB Germania Halberstadt kann bereits am bevorstehenden 27. Spieltag den Klassenerhalt klarmachen. Vorausgesetzt ist dafür ein Heimsieg gegen den FC Carl Zeiss Jena (Sonntag, 13.30 Uhr im Friedensstadion) und gleichzeitig eine Heimniederlage Lok Leipzigs gegen Wacker Nordhausen.

Mit solchen Rechnereien will VfB-Trainer Achim Hollerieth jedoch gar nicht erst anfangen. "Wir wissen um diese Konstellation, wenn es mit dem frühzeitigen Klassenerhalt klappen könnte, wäre das sicher schön. Ich wiederhole es aber: Es gibt genug Arbeit, daher schauen wir nur auf uns selbst, wir wollen gestalten."

Gegen die Thüringer und auch in den verbleibenden Begegnungen muss Hollerieth auf Mittelfeldakteur Niels-Peter Mörck verzichten. Für den Dänen ist die Saison mit anhaltendem Pfeifferschen Drüsenfieber vorzeitig beendet. Auch die Stammspieler Nils Gottschick und Emmanuel Krontiris sind krankgeschrieben. Innenverteidiger Rico Steinhauer muss mit Gelbsperre aussetzen. "Die Mannschaft stellt sich da quasi von selbst auf", geht Hollerieth auf das begrenzte Personal seiner Elf ein. Trotz der widrigen Voraussetzungen, der 40-Jährige peilt drei Punkte an, auch um den ersten Heimsieg des Jahres einzufahren. "Wir gehen mit der offensiven Marschrichtung wie zuletzt in dieses Spiel!"