Sind bei Ihrer Rückkehr nach Magdeburg heimatliche Gefühle wach geworden?
Oliver Roggisch:
Ja, sofort. Ich fühle mich noch immer ein bisschen wie zu Hause hier und konnte am Regenerationstag als Reiseführer für die Jungs fungieren. Letztlich sind Silvio Heinevetter und ich auf Damenrädern durch die Stadt geradelt. Aber wir sind bei der Bullenhitze nicht besonders weit gekommen und im Montego Beachclub gelandet. Da konnten wir dann super relaxen.

Wie fühlt es sich an, in der Funktion des neuen Team-Managers hinter und nicht mehr auf der Bank zu sitzen?
Jeder denkt, dass das easy ist, weil man sein Abschiedsspiel hatte und sich lange genug auf den Moment vorbereiten konnte. Auch wenn ich mit meiner neuen Funktion sehr zufrieden und mit mir im Reinen bin, fühlte sich das in Polen gar nicht so toll an, da wollte ich doch lieber wieder mittendrin sein und der Mannschaft helfen.

Was muss das Magdeburger Publikum machen, um den vielen Vorschusslorbeeren gerecht zu werden?
Die Stimmung in der Halle ist echt was Besonderes, das kann man mit Worten gar nicht beschreiben. Ich kann nur sagen, dass ich sie als Spieler des SCM geliebt und als Gegner gehasst habe. Ich bin mir sicher, die Leute wissen, was sie zu ist und ihrem Ruf als "handball-verrückt" gerecht werden.