Dessau l Ein Acker am Ortsrand von Dessau wurde am Sonnabend wieder zur Rennstrecke. Bei der sechsten Auflage des Simsonrennens kamen wieder hunderte Besucher in das Dorf und sahen den 100 Fahrern zu, wie sie mit ihren teilweise antiken Renngefährten über die Strecke heizten. Aber auch einige Profifahrer kamen in die Altmark und flogen förmlich über die Piste. Allerdings waren die zweirädrigen Überflieger des Tages die Rampkidz aus dem thüringischen Geisleden. Die Freestyle-Motorradfahrer katapultierten sich mithilfe einer Rampe in die Luft und zeigten während des Fluges Tricks auf ihren Zweirädern. Für die Kinder gab es eine eigene Rennstrecke, auf der ebenfalls um die Wette gefahren wurde. Teilweise jagte die Jugend mit dem Fahrrad über die Piste. Noch beliebter waren aber die Touren mit den Quads.

Auch wenn die Rennen noch immer im Mittelpunkt des Geschehens stehen, hat das Spektakel seit Jahren Volksfestcharakter. Und so war, nachdem die letzte Zielflagge geschwenkt wurde, noch lange nicht Schluss. Mit Musik und heißen Showeinlagen ging die Party bis weit in die Nacht weiter. Chef-Organisator Jens Freimann war froh, dass trotz des miesen Wetter so viele Gäste kamen. "Leider konnten aufgrund der Witterung 20 Flugzeuge, die von Ballenstedt zu uns kommen wollten, nicht starten", erklärte Freimann. Er bedankte sich bei den 50 ehrenamtlichen Helfern. "Ohne sie wäre das alles nicht möglich."

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Volkssfeststimmung bei Motorenlärm

Dessau. 100 Starter und hunderte Besucher machten am Sonnabend das Dessauer Simsonrennen wieder zu einem Volksfest.