Magdeburg l Vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Wacker Nordhausen (Freitag, 19 Uhr, MDCC-Arena) gibt sich Marius Sowislo, Kapitän des Fußball-Regionalliga-Fünften 1. FC Magdeburg, optimistisch: "Wir wollen uns vor heimischem Publikum bestens präsentieren und natürlich einen weiteren Dreier einfahren."

Zwar sei die bislang einzige Saisonniederlage (2:4 in Halberstadt/d. Red.) ein Dämpfer gewesen, danach habe sich die Mannschaft aber kontinuierlich gesteigert.

Und auch die Tatsache, dass der Club am vergangenen Wochenende spielfrei war, lässt den 31-Jährigen nicht nervös werden: "Ich denke nicht, dass wir dadurch groß aus dem Rhythmus gekommen sind. Wir haben intensiv trainiert, in Leipzig noch ein Testspiel ausgetragen (2:2/d. Red.) und die Stimmung im Team hochgehalten", befand Sowislo.

Allerdings erwartet er am Freitag ein Spiel auf Augenhöhe. "Das ist eine enorm kampfstarke Mannschaft. Da dürfen wir uns nicht wie in der vergangenen Saison beim 2:3 in Nordhausen den Schneid abkaufen lassen. Hinzu kommt, dass sich Wacker gut verstärkt hat und wie wir ambitionierte Ziele verfolgt", sagte Sowislo, der den Trainerzwist zwischen Ex-Coach Andreas Petersen und Wacker-Trainer Jörg Goslar im Hinspiel (Volksstimme berichtete) längst abgehakt hat: "Ich glaube, der Fußball hat schönere Dinge zu bieten, als sich damit zu beschäftigen ..."

Und was ist mit den zahlreichen Verletzten in Reihen des FCM wie Felix Schiller, Christopher Reinhard, Christoph Siefkes oder Christian Beck? Sowislo: "Das sind alles wertvolle Spieler, die auch noch gebraucht werden. Aber wenn sie ausfallen sollten, können sich die anderen beweisen, was sie bislang gut gemacht haben."