Magdeburg (vs) l Im ersten Satz gingen die Gastgeber schnell in Front und zwangen die Hallenser beim 7:3 zur ersten Auszeit. Diese Führung brachte allerdings keine Sicherheit - im Gegenteil hatte man das Gefühl, dass sich die USC-Akteure darauf ausruhten. So brachte man den Gast wieder ins Spiel und sah sich beim 13:14 selbst gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Dies brachte auch den erhofften Erfolg, die USC-Zweite ging mit 18:14 in Führung und konnte den Vorsprung bis zum Ende des Satzes halten - 25:21.

In der Satzpause mahnte Spielertrainer Marko Schulz an, weiterhin konsequent zu spielen und vor allem den Gegner dauerhaft unter Druck zu setzen. Zudem machte er mangelnde Beweglichkeit in der Annahme und Feldabwehr als "Baustelle" aus. Es entwickelte sich im zweiten Abschnitt ein ausgeglichenes Spiel. Erst im letzten Drittel konnten sich die Elbestädter absetzen und nach erfolgreichem Doppelwechsel mit 23:20 eine Vorentscheidung erzielen. Die Hallenser konnten keinen Punkt mehr holen und die Gastgeber gingen mit 2:0 in Führung.

Im dritten Abschnitt kam dann der unerklärliche Einbruch. Anstatt die positive Stimmung mitzunehmen und den "Deckel drauf zu machen", lagen die Magdeburger schnell mit 0:5 zurück. Hauptproblem war die eigene Aufschlagannahme, die zu oft wackelte. Beim 24:24 war der Ausgleich geschafft. Nun folgten auf beiden Seiten einfache Aufschlagfehler und die Hallenser machten den letzten Punkt zum 25:27.

Auch im vierten Satz lag der USC schnell hinten. Immer wieder wurde mehr Bewegung angemahnt und vor allem mehr Konsequenz im eigenen Angriff gefordert. Viel zu oft wurden gute Chancen liegengelassen. Beim 22:22 war der USC wieder dran und Trainer Schulz wechselte Franz Petzoldt für den Aufschlag ein - ein Glücksgriff. Mit drei guten Aufschlägen konnte er die Gäste so unter Druck setzen, dass der USC im Gegenangriff punkten konnte. Den letzten Punkt machte der für den angeschlagenen Florian Oelsner eingewechselte Felix Süssig mit einem guten Block - 25:22.

USC II: Bartsch, Dörre, Gutzeit, Lautenschläger, Oelsner, Petzoldt, Sawatzki, Schulz, Süssig, Trenkler, Weiß