Zerbst l Die Zerbster Spitzenkegler des SKV Rot-Weiß machten am Samstag durch einen 6:2-Sieg über FEB Amberg und die gleichzeitige 2:6-Niederlage des Verfolgers in der Bundesliga, den KC Schwabsberg, beim SKC Nibelungen Lorsch, die zehnte deutsche Meisterschaft vorzeitig perfekt.

Die Partie war zeitig entschieden. Dennoch bekamen die Zuschauer Kegeln auf höchstem Niveau geboten. Boris Benedik verpasste nach vier grandiosen Bahnen mit 691 Kegeln nur um einen Zähler den bisherigen Bahnrekord.

Im zweiten Tagesspiel ging es gegen denselben Gegner um den Einzug in das Final Four-Turnier des DKBC-Pokals. Auch diese Aufgabe meisterten die Rot-Weißen souverän und zogen den Gästen mit 7:1 den Zahn. Bester Amberger war der Ex-Zerbster Jürgen Zeitler, der sich trotz guter 636 Kegel dem wieder genesenen Axel Schondelmaier nach 2:2 Satzpunkten geschlagen geben musste, da Schondelmaier einen Kegel mehr erzielte (637).

Auf die Zerbster warten nach der feststehenden Meisterschaft noch drei Ligaspiele. Dann rückt der Fokus auf Straubing, wo sie nach der Krone im Kegelsport, der Champions League, greifen wollen. "Dazu heißt es, die Spannung auch in den jetzt realtiv unbedeutenden Spielen hochzuhalten, um dann in Straubing topfit auf die Bahnen gehen zu können", hofft SKV-Sportwart Andreas Förster.Meinung