Magdeburg/Duisburg (kr) l "Es war zwar eine enge Kiste, aber Erik hat sein erstes Teilziel erreicht", freute sich am Freitag SCM-Trainer und Vater Eckhardt Leue über den Einzug seines Schützlinges und Filius` ins Finale des Einer-Canadiers über 1000 m beim Weltcup in Duisburg. "Er hat gezeigt, dass er international konkurrenzfähig ist."

Leue junior hatte als Vorlauf-Dritter am Freitagmorgen den direkten Einzug in den Endlauf verpasst und musste den Umweg über das Halbfinale machen. Wie schon im Vorlauf war der Magdeburger sehr gut gestartet, war bei 500 m noch ganz vorn dabei, wurde "hintenheraus" aber noch abgefangen.

Erik Leue geht am heutigen Sonnabend als erster der drei SCM-Teilnahmer an den Start. Sein A-Finale über 1000 m beginnt um 11.02 Uhr. Dort trifft Leue u. a. auf Olympiasieger Sebastian Brendel (Potsdam) und Max Hoff (Essen).

Dann geht es Schlag auf Schlag, denn es folgen die Vorläufe im C II über 1000 m für Michael Müller (SCM)/Peter Kretschmer (Leipzig) und Yul Oeltze (SCM)/Ronald Verch (Potsdam). Im deutschen Canadier-Vierer über 200 m muss Müller am Sonntag um 15.30 Uhr und eine Stunde darauf Oeltze im Langstrecken-C-I über 5000 m noch einmal ran.

Verena Hantl, beim SCM trainierende Partnerin von Erik Leue, verpasste im Einer-Kajak über 500 m den Endlauf.

Eine Enttäuschung gab es im C I über 200 m. Stefan Kieraj (Potsdam) und Stefan Holtz (Leipzig) verpassten als Vierter bzw. Fünfter des Halbfinals das A-Finale knapp.

Der Weltcup in Duisburg dient den deutschen Athleten als Zwischenstation auf dem Weg zur WM im August in Mailand. In Italien geht es auch um Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2016 in Rio. "Die Konkurrenz ist beim Weltcup definitiv größer als bei der EM", sagte der deutsche Cheftrainer Reiner Kießler.