Halberstadt. Der VfB Germania Halberstadt möchte am Sonntag Geschichte schreiben: Noch nie zuvor standen die Vorharzer im Finale des FSA-Landespokals. Gegen den Halleschen FC, Anpfiff im Sangerhausener Friesenstadion ist um 13 Uhr, wäre der Cup-Gewinn eine kleine Sensation.

Die Favoritenrolle gehört klar dem HFC, dem vor der Begegnung die Rolle des Gastes zugelost wurde. Dies ist bei den vorherrschenden Bedingungen bereits ein kleiner Punktgewinn für den VfB, denn, so dessenTrainer Andreas Petersen: "Die Heimkabine ist groß und bequem, in der anderen können sich keine zehn Mann gleichzeitig umziehen. Für uns als Underdog ist das schon wichtig, wollen wir doch Geschlossenheit demonstrieren."

Regionalligist Halle zog mit Siegen in Braunsbedra (4:0), in Staßfurt (4:2), in Elster (8:0), in Ammendorf (1:0) und in Stendal (4:1) in das Endspiel. Der VfB Germania schaltete Hettstedt (5:0), Arnstedt (3:2), Bismark (4:0) und Amsdorf (1:0) aus. Im ersten Heimspiel des Wettbewerbs im Halbfinale wurde schließlich Angstgegner 1. FCM besiegt.

Beide Mannschaften trafen letztmals im Februar aufeinander. Das Testspiel entschieden die Saalestädter mit 5:1 für sich. Das letzte Pflichtspiel fand vor ziemlich genau zwei Jahren statt. Im Wabbel-Stadion war der HFC 2:1 erfolgreich und machte kurz danach den Regionalligaaufstieg perfekt.

Für Petersen ist schon der Finaleinzug ein Erfolg, er weiß: "Wir haben nur eine Chance, wenn wir genauso wie gegen den FCM auftreten."