Marina di Carrara (dpa). Ein Tageserfolg beim 93. Giro d‘Italia bleibt den deutschen Radprofis weiter verwehrt. Der gebürtige Cottbuser Danilo Hondo jubelte auf der sechsten Etappe irrtümlich wie der Sieger – den Erfolg hatte sich unbemerkt vom Sprinter gestern schon der australische Ausreißer Matthew Lloyd vor seinem Fluchtgefährten Rubens Bertogliati aus der Schweiz geholt.

Damit blieb Hondo als Schnellstem des Hauptfeldes nur Platz drei. "Ich habe gedacht, dass wir alle eingefangen haben", sagte der Wahl-Schweizer. "Die Situation war unübersichtlich. Dabei müssen wir übersehen haben, dass da vorn noch zwei Fahrer waren. Das ist ein Fauxpas, aber ich bin nicht der Erste, dem das passiert."