Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 14.02.2010 23:00:00
Braunlage (rko/fbo). Auch im zweiten Meisterrunden-Heimspiel in der Eishockey-Regionalliga Nord konnten die Harzer Wölfe einen souveränen Heimsieg einfahren. Gegen die Wedemark Scorpions setzten sich die Wölfe glatt mit 7:2 (4:0, 1:1, 2:1) durch, Grundlage für den Erfolg war ein starkes Anfangsdrittel. Benjamin Schulz und Stefan Bilstein trafen jeweils doppelt, zwei ESC-Treffer fielen bei eigener Unterzahl. Bevor das Duell gegen die Scorpions starten konnte, war die Geduld der rund 300 Zuschauer im tief verschneiten Wurmbergstadion gefordert: Die Gäste waren auf Grund der schwierigen Witterungsverhältnisse auf der Anreise in einen Stau geraten, die Partie begann mit einer Stunde Verspätung. Von Beginn an drückten die Wölfe auf das Tempo, Schulz nutzte in der vierten Minute gleich die erste Überzahlsituation zum 1:0. Das erste Powerplay der Gäste nutzten dagegen nur die Harzer, um per Shorthander auf 2:0 zu erhöhen (7.). Erik Pipp als Torschütze und Bilstein als Vorlagengeber standen dabei sogar zu zweit völlig alleine vor dem gegnerischen Tor. Ein Doppelschlag von Bilstein, der innerhalb von 15 Sekunden zweimal traf, sorgte in der 18. Minute für die Vorentscheidung. Spätestens nach dem 5:0 durch Deibert war die Partie endgültig gelaufen (28.), unterstrichen vom Torwartwechsel bei den Wölfen. Mario D‘Antuono übergab seinen Platz an Alexander Grunwald. Beim ersten Tor der Wedemarker war er machtlos (29.), danach hatten die Wölfe das Spiel wieder fest im Griff, wenngleich der spielerische Glanz des ersten Drittels nicht mehr versprüht wurde. Rekordverdächtig war der Auftakt in den Schlussabschnitt. Bereits nach neun Sekunden hatte Vitalij Blank zum 6:1 getroffen. In der Schlussminute gelang Schulz in Unterzahl noch das 7:1. Neun Sekunden vor dem Ende durften auch die Gäste noch einmal jubeln.

"Der zweite Schritt ist geschafft. Die ersten 20 Minuten waren sehr gut", äußerte sich Wölfe-Trainer Wohlmann.

Tore: 1:0 Schulz (3:16), 2:0 Pipp (6:44), 3:0 Bilstein (17:45), 4:0 Bilstein (18:00), 5:0 Deibert (27:20), 5:1 Kolesnikov (28:24), 6:1 Blank (40:09), 7:1 Schulz (59:10), 7:2 Moallim (59:51);

Strafen: Harzer Wölfe 12 – Wedemark 16 + 10 für Kabernuk + 10 + Spieldauer für Kolesnikov; Zuschauer: 306.