Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 16.02.2010 23:00:00
Wernigerode (hbu). In einem Nachholespiel behielten die Damen vom HSV Wernigerode gegen den TTC Glück Auf Staßfurt mit 8:4 die Oberhand. Der ungefährdete Sieg gegen die Salzstädterinnen hätte durchaus höher ausfallen können, wenn die Harzerinnen von Beginn an konzentriert zu Werke gegangen wären. Im Spiellokal des Wernigeröder SV, das den HSV-Damen wegen gesperrter eigener Halle bereits zum zweiten Mal zur Verfügung gestellt wurde, kamen die Harzerinnen in den Doppeln nur schwer aus den Startlöchern. Dabei gelang den Wernigeröderinnen Grit Hopstock und Christina Wirth nach 0:2-Satz-Rückstand noch der Satzausgleich, um dennoch im Entscheidungssatz hauchdünn mit 16:18 den Kürzeren zu ziehen. Recht deutlich indes fiel die 0:3-Niederlage von Karin Fricke und Cosima Zander-Spott im zweiten Doppel aus. Im ersten Einzeldurchgang drehten die Harzerinnen mächtig auf und lagen nach vier Siegen in Folge durch Hopstock gegen Linow (3:1), Fricke gegen Mai (3:0), Wirth gegen Windirsch (3:1) und Zander-Spott gegen Medau (3:1) mit 4:2 vorn. In Durchgang zwei wuschen Hopstock gegen Mai (3:1) und Fricke gegen Linow (3:0) scharf nach und erhöhten auf 6:2, bevor den Gästen ein schmeichelhafter Sieg gelang, weil das HSV-Nachwuchstalent Wirth zwei Matchballe gegen Medau nicht zum Sieg nutzen konnte. Nachdem Zander-Spott beim gegen Windirsch (3:0) wenig Mühe hatte und Wirth ihre Partie gegen Mai im fünften Satz verlor, machte es Geburtstagskind Hopstock noch einmal spannend, als sie gegen Medau in einem Fünf-Satz-Match den Siegpunkt sicherstellte.

HSV Wernigerode: Hopstock (3), Fricke (2), Wirth (1), Zander-Spott (2).