Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 18.04.2010 22:00:00
Wernigerode (fbo). Beim Schackstedter SV unterlag Germania Wernigerode mit 1:4. Somit konnte sich die Germania auch im vierten Versuch nicht gegen das Team von SSV-Trainer Andreas Schöne durchsetzen. Allen Beteiligten war das Hinspiel über die Ostertage noch gut in Erinnerung. Dort waren die Spantig-Schützlinge über weite Strecken das bessere Team, der SSV entschied die Begegnung mit einem glücklichen Treffer noch für sich.

Ohne Abtastphase ging es gleich zur Sache. Bereits in der sechsten Minute war der Gastgeber erfolgreich. Mosko lupfte gekonnt zur Führung ein. Nach diesem frühen Rückstand fanden die Harzer bemerkenswert schnell wieder in das Spiel zurück. So glich Zablinski bereits in der 15. Minute mit einem schönen Schuss in das linke obere Eck aus. Mit seinem schnellen und direkten Passspiel sorgte der Gastgeber stets für Unruhe und setzte Germanias gut aufgestellte Hintermannschaft unter Druck. Bergmann versuchte es mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe, fand aber in Schackstedts Schlussmann seinen Meister (22.). Mit einer guten Parade bewahrte Keeper Hertwig die Gäste vor dem 2:1. In der Schlussviertelstunde der ersten Spielhälfte wurde Hübener am Mittelkreis dermaßen bedrängt, dass sein scharfer Rückpass auf Hertwig am linken Außenpfosten vorbei striff. Nach einem Foulspiel von Mandrella an der Strafraumgrenze versenkte Gebhardt das Leder zum 2:1.

Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff vergab Bergmann. Sein strammer Schuss aus dem Rückraum rauschte am linken Pfosten vorbei. Vom Schackstedter SV war in dieser Anfangsphase nicht viel zu sehen. Das einzige Rezept waren lange Bälle auf Mosko. Mit viel Geschick engte Gasch dessen Aktionsradius ein. In der folgenden Zeit brachte es kein Team zustande, die Möglichkeiten durch Eck- oder Freistöße in ein Tor umzuwandeln. Die wohl größte Chance vergab Karbaum nach einem überlegten Zuspiel von Grund. Ein Achtungszeichen des Gastgebers parierte Hertwig (72.). Die Schlussminuten wurden dann noch einmal turbulent. Auf Germania-Seite brachte Zablinski im Nachschuss den Ball nicht im Gehäuse unter und scheiterte knapp. Der Gastgeber ließ seine Qualitäten dagegen aufblitzen: Hendrych erzielte mit einem Schuss unter den Querbalken das 3:1 für seine Farben (78.). Auch das letzte Aufbäumen der Spantig-Elf führte nicht mehr zum gewünschten Erfolg. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte erneut Hendrych mit seinem zweiten Treffer zum 4:1.

Germania Wernigerode: Hertwig, Mandrella, Gasch, Zablinski, Bergmann, Meishner, Grund, Längefeld, Hübener (59. Böttcher), Thaller, Karbaum (79. Martini);

Torfolge: 1:0 Mosko (6.), 1:1 Zablinksi (15.), 2:1 Gebhardt (34.), 3:1, 4:1 Hendrych (78., 86.); Schiedsrichter: Gebauer (Sangerhausen); Zuschauer: 65.