Z: Wernigerode ZS: WR PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 18.04.2010 22:00:00
Mit einem knappen 2:1-Heimsieg gegen Concordia Nachterstedt konnte die Eintracht aus Osterwieck ihren freien Fall in der Tabelle aufhalten und sich ein Polster zu den Abstiegsplätzen verschaffen.

Osterwieck. Die in ungewohnt blau-weißen Trikots spielenden Osterwiecker wollten von Beginn an Druck machen. Doch sie hatten gegen einen schwachen Gegner erneut einige Probleme beim Spielaufbau. Dennoch gaben sie durch Bastian Hahmann (11., knapp vorbei), Hannes Seubert (19., gehalten) und Valentin Schmidt (41., gehalten) drei gefährliche Schüsse auf das Gäste-Tor ab. Die Nachterstedter waren sehr defensiv eingestellt und im Angriff sehr harmlos. In der 28. Minute hatten die Gäste aber einen Pfostenschuss zu verzeichnen, bei dem der Eintracht das Glück zur Seite stand.

In den ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs zeigten die Osterwiecker, dass sie das Fußballspielen noch nicht verlernt haben. Der Eintracht gelangen endlich schöne Kombinationen und auch zwei Treffer. Erst markierte der eingewechselte Danny Kraus nach Vorarbeit von Hannes Deicke das 1:0 (56.) und zehn Minuten später baute Christoph Tantius nach einer schönen Einzelleistung den Vorsprung weiter aus. Die Freude währte aber nur kurz, denn die Gäste erzielten durch Felix Wiedemann postwendend den Abschlusstreffer. Danach versuchten die Platzherren wieder mehr Druck zu machen, doch sie sorgten für zu wenig Überraschungsmomente. In der Nachspielzeit wäre den Nachterstedtern dann fast noch der Ausgleich gelungen. Der Gewaltschuss von Reiche ging jedoch knapp über das Koch-Tor.

Eintracht Osterwieck: Koch - Deicke, Steinkampf, Perle, Hegewald, Seubert, Schmidt, Hauch (ab 45. Kraus), B. Hahmann (ab 67. S. Hahmann), Großhennig, Schmidt;

Concordia Nachterstedt: Volk - Faust (ab 54. S. Thamm), Hampe, Abel, Paul (ab 73. J. Thamm), Winderlich (ab 60. Dittrich), Adam, Wiedemann, Teuke, Reiche;

Torfolge: 1:0 Danny Kraus (56.), 2:0 Christoph Tantius (66.), 2:1 Felix Wiedemann (68. ); Schiedsrichter: Viola Tietz (Heudeber); Zuschauer: 95.