Z: Magdeburg ZS: MD PZ: Wernigerode PZS: WR Prio: höchste Priorität IssueDate: 18.04.2010 22:00:00
Von Klaus Kahmann

Magdeburg. Mit großer Einsatzbereitschaft und hoher Moral haben die Bundesliga-Akteure der Wasserball Union Magdeburg (WUM) in ihrem elften Punktspiel der B-Gruppe am Sonnabend in der Magdeburger Elbeschwimmhalle mit dem 14:13 (4:3, 2:6, 6:4, 2:0) gegen Krefeld noch den zehnten Sieg aus dem Feuer gerissen.

Die Schützlinge von WUM-Trainer Milos Sekulic konnten zwar das erste Viertel für sich entscheiden, leisteten sich aber im zweiten eindeutig zu viele individuelle Fehler, so dass die Gäste zur Halbzeit mit 9:6 in Front lagen. Zu Beginn des dritten Viertels bauten sie den Vorsprung gar auf 12:8 aus. Mit einer deutlichen Steigerung von Marc Böer im Tor und einer konsequenteren Deckungsarbeit begann danach die Aufholjagd, bei der Patrick Stelzner (13:13) und Lazar Kilibarda (14:13) Die Schlusspunkte setzten.

Zweifelhaft die Entscheidung der Schiedsrichter in den letzten knapp 30 Sekunden. Die Gäste schwammen nach einer Auszeit den Angriff mit sieben statt sechs Feldspielern – darunter gar einer, der nach der dritten Zeitstrafe gesperrt war – an. Erst nach dem Protest der Zuschauer unterbrachen die Referees die Partie und bestraften nicht etwa die Krefelder. Sie ließen die Gäste den Angriff noch einmal anschwimmen. "Wir haben erst nur sechs Feldspieler gezählt", so ihre magere Erklärung.

Magdeburg: Böer, Schoder – Schlanstedt, Butkikashvili 3, Loncaric 3, Papadileris, Stelzner 4, C. Bott, Richter, Dammbrück, Knobloch 1, Beiersdorf, Kilibarda 3.

Zuschauer: 450