Wernigerode (hbu). Nachdem die Damen vom Verbandsligisten HSV Wernigerode die Hinrunde mit zwei Auswärtssiegen in Halle und Dessau beendet haben, sind sie mit einem 8:5-Sieg beim Tabellenfünften Glück Auf Staßfurt in die Rückrunde gestartet. Dabei verlief der Auftakt wenig verheißungsvoll, denn die Harzerinnen mussten den Gastgeberinnen beide Doppel überlassen. Als dann die in der Rückrunde an Position zwei spielende Christina Wirth ihr Auftaktspiel gegen Ines May im fünften Satz verlor, Grit Hopstock bei ihrem Sieg gegen Petra Linow (3:2) mehr Mühe als erwartet hatte und auch Cosima Zander-Spott gegen Windirsch in fünf Sätzen den Kürzeren zog, führten die Salzstädterinnen bereits mit 4:1. Dann aber hatte Karin Fricke mit Medau ebenso wenig Probleme wie Hopstock, die Staßfurts Spitzenspielerin May förmlich deklassierte. Wirth indes lag gegen Linow nach Sätzen bereits 0:2 zurück, konnte aber diese Partie doch noch im fünften Durchgang zu ihren Gunsten entscheiden.

Damit schien der Widerstand der Gastgeberinnen gebrochen, denn nun gelang es Fricke, Zander-Spott und Hopstock mit drei Siegen in Folge auf 7:4 zu erhöhen. Nachdem Fricke gegen Mai in vier Sätzen unterlag, behielt Zander-Spott in einem engen Fünf-Satz-Match gegen Linow die Übersicht und brachte den Gesamtsieg in den sicheren Hafen.

HSV Wernigerode: Hopstock (3), Wirth (1), Fricke (2), Zander-Spott (2).