Wernigerode (ige). Die Handballer des HV Wernigerode haben ihren Abwärtstrend in der Sachsen-Anhalt-Liga nicht stoppen können. Nach schwacher Leistung unterlag der Aufsteiger dem Tabellenvierten SV Langenweddingen mit 21:25 und kassierte damit die dritte Niederlage in Folge.

Dabei startete die Lange-Sieben sehr vielversprechend in die Partie, mit guter Abwehrleistung und gelungenen Kombinationen im Angriff wurde in den ersten fünf Minuten eine 4:2-Führung heraus geworfen. Doch mit zunehmender Spielzeit verkrampften die Wernigeröder vor allem im Angriffsspiel immer mehr. "Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Mannschaft ihr erfolgreiches Rezept nicht beibehält", rätselte nach Spielschluss Trainer Maik Lange. Vor allem über Kreisspieler Thomas Kirchhof, mit fünf Treffern bester Werfer, hatte der HVW in Durchgang eins sehr gut kombiniert.

Stattdessen glich der SV Langenweddingen zum 6:6 aus und lag danach über weite Strecken der ersten Halbzeit knapp in Führung. Zum ersten Knackpunkt der Partie wurde aus Sicht der Einheimischen die Schlussphase der ersten Halbzeit, als der Rückstand trotz doppelter Überzahl auf 12:15 anwuchs.

Auch nach Wiederanpfiff war keine Besserung zu erkennen, es hatte zu keiner Phase den Anschein, als könnte der HV Wernigerode das Blatt noch wenden. Über die Stationen 14:19 und 16:21 musste Langenweddingen lediglich beim Stand von 20:22 noch einmal kurzzeitig um den Sieg bangen.

"Wir hatten noch 30 Minuten Zeit, das Spiel umzubiegen, ließen aber jeglichen Siegeswillen vermissen. Gegen einen schwachen Gegner schaffen wir es immer wieder, noch schwächer aufzutreten", resümierte Trainer Lange.

HV Wernigerode: Feldmann, Wisotzky - Uhlmann (1), Eicken (4), Poetzsch (4), Hoffmann (2), Nierlein, Kirchhof (5), Völkel (3), Liebscher (1), Köhler (1), Ahlsbene, Meißner, Hahn;

Zeitstrafen: HVW 4 - SVL 4; Siebenmeter: HVW 3/2 - SVL 8/5.