Bei der zweiten Station des Deutschen Schülercups hat der Skilanglauf-Nachwuchs aus Sachsen-Anhalt beachtliche Ergebnisse erzielt. Zwar reichte es nicht zu Top-Platzierungen, dennoch zogen sich die Harzer gegen die Konkurrenz aus den Leistungszentren achtbar aus der Affäre.

Wernigerode. Der Deutsche Schülercup ist eine Wettkampfserie für die Skisportler der Altersklassen 14 und 15, bei der zweiten von ingesamt drei Stationen waren auch die Talente der Altersklasse 13 mit dabei. Die Wettkampfserie gilt als Sprungbrett für den Deutschlandpokal und die Deutschen Meisterschaften, die besten Wettkämpfer aller Skiverbände aus Deutschland wetteifern in großen Teilnehmerfeldern mit über 70 Startern pro Altersklasse um Siege und vordere Platzierungen.

Bei der zweiten Station, durchgeführt von der SG Niederwangen-Ostallgäu, waren auch die Harzer mit sechs Skilanglauf-Talenten am Start. Da auch im Allgäu großer Schneemangel herrschte, wurde die erste Disziplin, Alpine Fahrformen, nach Hopfen an die Grenze zu Österreich gelegt. Der Wettkampf für Sonntag wurde in Sulzberg (Österreich) ausgetragen.

Bei den Alpinen Fahrformen wurde mit Langlaufski ein Abfahrtshang herunter gefahren, das Durchfahren von Slalomtoren, Achtenfahren sowie das Überqueren von Schanze und Bodenwellen komplettierten das anspruchsvolle Aufgabenfeld. Da der Hang auch noch vereist war, gestaltete sich der Wettkampf überaus schwierig. Beste Harzerin war an diesem Tag Nicole Gerlach vom NSV Wernigerode, die eine sehr guten 20. Platz erreichte.

Tags darauf stand ein Doppelstart über 5 km in der klassischen Technik auf dem Programm. Der Harzer Nachwuchs steigerte sich auf der sehr schwierigen Strecke und erzielte beachtliche Ergebnisse. Die beste Platzierung erkämpfte Valentin Suttkus vom WSV Benneckenstein, der als 17. der Altersklasse M 14 vier Ranglistenpunkte sammelte.

Der verantwortliche Trainer für den Bereich Langlauf im Skiverband Sachsen-Anhalt, Holger Stein, und sein Mitstreiter Thomas Hedderich, bedanken sich bei allen, die diese Ergebnisse ermöglicht haben, allen voran bei den Trainern der jeweiligen Heimatvereine und den Eltern. Für das Finale des Deutschen Schülercups am 19. und 20. März in der neu gebauten Biathlon-Arena in Ruhpolding hofft Holger Stein auf ähnlich gute Ergebnisse.

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