Magdeburg. Die Fahrbahn-Sanierung auf der Schrotetalbrücke führt derzeit zu erheblichen Rückstaus auf der A14.

Grund: Zwischen den Abfahrten Wanzleben/Ottersleben und Magdeburg-Stadtfeld ist die Autobahn wegen der Bauarbeiten auf gut einem Kilometer nur einspurig.

Das wird voraussichtlich bis zum 23. Mai so bleiben, kündigte am Freitag Christoph Krelle vom Landesbetrieb Bau auf Volksstimme-Nachfrage an. Seinen Auskünften nach bleibt das Nadelöhr zunächst auf die Fahrbahn in Richtung Kreuz Magdeburg beschränkt. Krelle: 15 Jahre nach Fertigstellung der Brückenfahrbahn müsse die verschlissene Decke abgefräst werden. Die Bauleute bringen neuen Gussasphalt ein. Die komplette Reparatur koste rund 300 000 Euro, hieß es. Die Brücke über das Schrotetal selbst aber sei nicht schadhaft, hieß es weiter. Sie ist übrigens eine der größten Brücken der Autobahn 14.

Krelle bestätigte zwar Lesererfahrungen über Rückstaus vor allem in den Verkehrsspitzen. Aber in der Regel habe man nach 10 Minuten den Baustellenbereich passiert. Es lohne sich also nicht unbedingt, auf andere Strecken durch die Stadt auszuweichen, empfahl er. Dann könne es unter Umständen sogar noch länger dauern.

Am Freitagnachmittag wechselte die Baustelle auf die rechte Fahrspur, der Verkehr wird links daran vorbeigelenkt. An der bisherigen Situation ändert sich dadurch aber nichts.

Der Landesbetrieb Bau ist für die von der Deges gebaute Bundesautobahn 14 auch im Magdeburger Stadtgebiet zuständig. Im Juni wird es auf der Schnellstraße weitere Einschränkungen geben. Dann muss die ebenfalls stark belastete Fahrbahn zwischen Schönebeck und der Abfahrt Reform erneuert werden.