Magdeburg - Das Kultusministerium will die Mindestzahl der Schüler in den ersten Klassen der Grundschulen des Landes erhöhen. Eine entsprechende Verordnung werde derzeit erarbeitet, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Dienstag in Magdeburg und bestätigte damit einen Bericht der "Magdeburger Volksstimme" vom gleichen Tag. Bislang reichten nach den alten Vorgaben zehn Schülerinnen und Schüler zur Bildung einer ersten Klasse aus. Mit dem neuen Schuljahr sollen es 13 in dünn besiedelten und 15 in dicht besiedelten Regionen sein. Unter anderem sollen Kosten gespart werden. Kein anderes Bundesland habe so viele Kleinschulen wie Sachsen-Anhalt.

An den anderen Vorgaben aus dem Schulentwicklungsplan vom Mai 2013 ändert sich den Angaben zufolge nichts. Demnach muss eine Schule in dünn besiedelten Gebieten mindestens 52 Schüler und in dicht besiedelten mindestens 60 Schüler haben.