Magdeburg - Nach dem Neonazi-Aufmarsch und zahlreichen Gegendemonstrationen in Magdeburg untersucht die Bundespolizei mehrere Attacken auf Bahnstrecken. "Wir gehen davon aus, dass mehrere Beschädigungen an Gleisanlagen unter anderem in Magdeburg-Südost auf Sabotage in Zusammenhang mit dem Neonazi-Aufmarsch zurückzuführen sind", sagte eine Sprecherin am Sonntag. Eine ganze Reihe von Aktionen hatte sich am Samstag gegen das Treffen der Rechtsextremen gerichtet. Vereinzelt seien dabei Flaschen und Steine auf Polizisten geworfen worden, hieß es. 12 Beamte wurden verletzt. 16 Menschen wurden festgenommen, jedoch noch am Samstag wieder auf freien Fuß gesetzt, wie die Polizei mitteilte. Auf der "Meile der Demokratie" demonstrierten den Angaben zufolge rund 12 000 Menschen friedlich.