Magdeburg - Fast drei Jahre nach dem Tod eines Autofahrers auf der A2 sitzt der Unfallverursacher heute erneut auf der Anklagebank. Nach dem Amtsgericht Magdeburg verhandelt das Landgericht gegen den 31-Jährigen. Er soll in der Nacht des 25. März 2011 auf der A2 bei Magdeburg mit hoher Geschwindigkeit auf ein Auto aufgefahren sein. Der Fahrer verbrannte, der Angeklagte ergriff schwer verletzt die Flucht. Später stellte er sich. Das Amtsgericht sprach ihn vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung frei und verurteilte ihn wegen Unfallflucht zu einer 15-monatigen Bewährungsstrafe. Die beiden Nebenkläger und der Angeklagte gingen in Berufung. In dem eintägigen Prozess sollen sechs Zeugen gehört werden.