Magdeburg - Angesichts neuer Vorgaben des Landes für die Mindestschülerzahlen sehen die Landkreise in Sachsen-Anhalt bis zum Jahr 2018 etwa 80 Schulen gefährdet. Die Schließung von etwa 18 Grundschulen ist schon beschlossene Sache, weitere rund 16 Fusionen haben die zuständigen Gemeinden festgelegt, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa in den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes ergab. Wegen sinkender Geburtenzahlen will das Land das Schulnetz verkleinern, vor allem Mini-Grundschulen sollen geschlossen werden. In dünn besiedelten Landkreisen müssen Grundschulen ab dem kommenden Schuljahr mindestens 52 Schüler vorweisen, ab 2017 dann mindestens 60.