Droyßig/Halle - Ein Toter und mindestens zehn Verletzte: Auf den Autobahnen 9 und 14 im Süden Sachsen-Anhalts sind am Mittwoch bei zwei schweren Unfällen mehrere Fahrzeuge ineinander gekracht. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es am Nachmittag zu einer Karambolage von sechs Fahrzeugen auf der A9 (Berlin-München) zwischen Droyßig und Naumburg (Burgenlandkreis), wie eine Polizeisprecherin in Halle sagte. Ein Mensch sei ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen wurden fünf Menschen schwer und vier Menschen leicht verletzt. Ein Auto habe gebrannt.

In die Karambolage auf der A9 waren den Angaben zufolge zwei Lastwagen verwickelt, darunter auch ein Gefahrguttransporter. Aus dem Fahrzeug sei aber keine Ladung ausgetreten. Zur Rettung, Bergung und medizinischen Versorgung der Unfallopfer eilte ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Unfallstelle, hieß es. Darunter waren etwa 30 Feuerwehrleute sowie Ärzte und Sanitäter.

Drei Rettungshubschrauber waren an der Unfallstelle im Einsatz. Verletzte wurden mit elf Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Die komplizierten Bergungsarbeiten an den Fahrzeugen zogen sich über Stunden hin und waren am Abend noch nicht beendet, hieß es. Der Autobahnabschnitt wurde gesperrt, der Verkehr umgeleitet. Es kam zu Staus.

Kilometerlang stauten sich auch auf der Autobahn 14 (Halle-Magdeburg) bei Naundorf in Richtung Magdeburg wegen eines Unfalls mit zwei Lastwagen die Fahrzeuge. Ein Mensch wurde verletzt, wie die Polizei weiter mitteilte.