Dessau-Roßlau - Ein 47-Jähriger, der seinen schlafenden Vater erstochen haben soll, schwieg am Mittwoch zu Beginn des Prozesses am Landgericht Dessau-Roßlau. Laut Anklage soll er den 86-Jährigen im September 2013 mit einem Dolch und einer Hellebarde - einer Hieb- und Stichwaffe - getötet haben. Grund soll ein Streit um die Gestaltung des gemeinsamen Wohngrundstückes gewesen sein. Das Opfer aus Bitterfeld-Wolfen erlitt 17 Kopf- und 25 Brustverletzungen, an denen es verblutete. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten heimtückischen Mord vor.