Mannheim - Die Kölner Haie und der ERC Ingolstadt haben als erste Teams das Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft erreicht. Die Kölner bezwangen die Adler Mannheim im fünften Viertelfinalspiel 2:1.

Die Mannschaft von Uwe Krupp holte sich damit den benötigten vierten Sieg und beendete auch die Karriere von Mannheims Coach Hans Zach, der angekündigt hatte, nach dem Saisonende wieder in den Ruhestand zurückkehren zu wollen. Die Ingolstädter entschieden dank eines 5:4 bei den Krefeld Pinguinen ihre "Best-of-Seven-Serie" für sich.

Gute Chancen auf das Weiterkommen haben nun auch wieder die Hamburg Freezers. Der Hauptrunden-Erste setzte sich gegen den Außenseiter Iserlohn Roosters mit 3:1 durch und liegt nun in der Serie mit 3:2 vorn. Die Norddeutschen können am Freitag genauso wie die Grizzly Adams Wolfsburg den Einzug in die Runde der besten Vier perfekt machen. Die Niedersachsen hatten bereits am Dienstag bei den Nürnberg Ice Tigers verloren und die Franken damit in der Serie herankommen lassen.

Das gelang Mannheim gegen Köln nicht mehr. Zu Beginn des Jahres hatte Zach das baden-württembergische Traditionsteam übernommen, konnte aber das zweite Ausscheiden in der Runde der letzten Acht nacheinander nicht verhindern. "Wir haben gegen eine sehr, sehr starke Kölner Mannschaft verloren. Ich behaupte mal, dass wir gegen den zukünftigen deutschen Meister ausgeschieden sind", sagte Zach bei ServusTV nach dem Saison-Aus seines Teams. Seine Mannheimer erwischten einen guten Start, schon nach 1:21 Minuten fiel durch den Treffer von Ronny Arendt das 1:0. Doch die Kölner John Tripp und Andreas Falk beendeten die Mannheimer Zeit von Zach.

Die 7502 Zuschauer in Krefeld erlebten eine turbulente Partie mit dem besseren Ende für die Gäste, die sich erst über die Vor-Playoffs für das Viertelfinale gegen den Hauptrunden-Zweiten qualifiziert hatten. Zu Beginn zeigten die Krefelder noch, dass sie ihre Chance wahren wollten. Schon nach zwölf Minuten führten die Gastgeber scheinbar deutlich mit 3:0. Doch nachdem John Laliberte zwischenzeitlich das 3:3 und dann die erste Führung der Ingolstädter besorgt hatte, machte Thomas Greilinger mit dem 5:4 im Schlussabschnitt alles klar.