Wiesbaden - Der Anteil von Ausländern an der Bevölkerung Sachsen-Anhalts ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Lebten am 9. Mai 2011 exakt 39 167 Ausländer in Sachsen-Anhalt, waren es Ende 2013 genau 48 864, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit kamen im vergangenen Jahr statistisch gesehen 21,8 Ausländer auf 1000 Einwohner. Unterschiede gab es jedoch in den Angaben nach der laufenden Bevölkerungszählung und denen des Ausländerzentralregisters: Statt 48 864 Ausländern lebten dem Zentralregister zufolge 54 152 Ausländer in Sachsen-Anhalt. Wie es hieß, werden das Statistische Bundesamt und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Abweichungen analysieren und abhängig vom Prüfergebnis weitere Schritte ergreifen.